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Der Lautstand stellt den „Stand der lautlichen Entwicklung einer Sprache“ zu einem jeweiligen Zeitpunkt dar;[1] er bezeichnet in einer diachronen oder diatopischen Betrachtungsweise das gesamte System von Lauten einer Sprache.

Wenn sich der Lautstand, meistens über einen längeren Zeitraum hinweg, verändert, so spricht man von Lautwandel. Oftmals unterscheiden sich Dialekte einer Sprache durch den Lautstand.

LiteraturBearbeiten

  • Deutsche Sprache. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 4. Leipzig 1906, S. 739–747. Abgerufen am 3. Mai 2019.
  • Otto Gröger: Der Lautstand der deutschen Mundart des Samnauns verglichen mit jenem der benachbarten Tiroler Mundarten . Zeitschrift für Deutsche Mundarten. Franz Steiner Verlag, 19. Jahrg., H. 1/2, Festschrift Albert Bachman (1924), S. 103–144.
  • Sieglinde Schedl: Lautstand und Lautwandel in der sprachgeschichtlichen Forschung. Eine Untersuchung anhand der Großen Englischen Langvokalverschiebung. Reihe: Forum Anglicum. Peter Lang, Frankfurt/M., Bern, New York, Paris, 1990. ISBN 978-3-631-43047-7.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lautstand. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 3. Mai 2019.