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Langsamverkehr am Sempachersee

Unter dem Begriff Langsamverkehr werden in der Schweiz die nicht-motorisierten, durch (menschliche) Muskelkraft angetriebene Fortbewegungsarten zu Fuss, auf Rädern oder auf Rollen zusammengefasst.

Gemäss dem Leitbild des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation umfasst Langsamverkehr insbesondere Fussverkehr und Wandern, Velo fahren (auch mit Mountainbikes, Renn- und Liegevelos), sowie Fortbewegung mit fahrzeugähnlichen Geräten wie z. B. Inline-Skaten.[1]

Entlang der Hauptstrassen wird unter dem Begriff Langsamverkehr der Verkehr der Fussgänger und der Velofahrer verstanden.[2] Im historischen Kontext fallen z. B. auch Pferde- und Kuhfuhrwerke unter den Begriff.[3]

Nicht zum Langsamverkehr werden wintersportliche Aktivitäten (z. B. Langlauf, Schneeschuhlaufen), das Reiten sowie Wasser- und Luftverkehrsformen (z. B. River Rafting, Paragliding) gezählt.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Hrsg.): Leitbild Langsamverkehr: Auftrag, Vision, Grundstrategie, Leitsätze, Massnahmen. Entwurf. Bern 2002.
  2. Langsamverkehr. Kanton Schwyz, abgerufen am 17. März 2018.
  3. Geschichte des Langsamverkehrs in der Schweiz des 19. und 20. Jahrhunderts. Eine Übersicht über das Wissen und die Forschungslücken. In: ViaStoria, ASTRA (Hrsg.): Materialien Langsamverkehr. Nr. 130. Bern 2014, ISBN 978-3-9524198-1-6.
  4. Langsamverkehr. Tiefbauamt Graubünden, abgerufen am 17. März 2018.

WeblinksBearbeiten