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Die Kereken sind ein kleines indigenes Volk des fernen Ostens Russlands, die am Kap Nawarin im äußersten Osten der Tschuktschen-Halbinsel siedeln. Wie die benachbarten Völker, leben die Kereken hauptsächlich von der Rentierjagd und praktizieren den Schamanismus.

Die Ethnie ist akut vom Aussterben bedroht: Während der Zensus von 1897 noch 102 Kereken registrierte, waren es 2002 nur noch acht und 2010 nur noch vier Personen. Die Kereken assimilierten sich vor allem im 20. Jahrhundert zunehmend den benachbarten Tschuktschen.

Die kerekische Sprache ist aller Wahrscheinlichkeit nach bereits tot, auch wenn im letzten Zensus noch 10 Sprecher registriert wurden, die aber wahrscheinlich die Sprache nicht vollständig oder gar nicht beherrschen.