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Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral

Die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, die Weiterentwicklung des kirchlichen Zeugnisses in der Gegenwart wirkungsvoll zu unterstützen.[1] Die KAMP ist der Pastoralkommission der DBK zugeordnet.[2] Ausgehend vom Apostolischen Schreiben Evangelii nuntiandi, in dem Papst Paul VI. die Evangelisierung als Hauptaufgabe der katholischen Kirche.[3] kennzeichnete, führten die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. diesen Gedanken weiter. Papst Benedikt XVI. gründete 2010 den Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung.

Die KAMP wurde von der Deutschen Bischofskonferenz eingerichtet, um „die Weiterentwicklung des kirchlichen Zeugnisses in der Gegenwart wirkungsvoll zu unterstützen.“[4] Sie nimmt ähnliche Aufgaben wie der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung auf nationaler Ebene wahr.

TrägerBearbeiten

Träger der KAMP ist der KAMP e.V. Dem Vorstand gehören an:

ReferateBearbeiten

Die Arbeitsstelle gliedert sich in vier Referate. Leiter der Arbeitsstelle ist der Theologe Hubertus Schönemann.

1. Evangelisierung und missionarische PastoralBearbeiten

Das Referat 1 bearbeitet Grundsatzfragen der missionarischen Pastoral. Ferner werden Initiativen im Bereich der evangelisierender Pastoral und der Katechese in den Diözesen, Verbänden und kirchliche Bewegungen zum einen analysiert und begleitet. Ferner werden eigene Konzepte dazu erarbeitet.

Das Referat 1 führt eigene Veranstaltungen und Veranstaltungen mit kirchlichen Kooperationspartnern durch, um Projekte missionarischer Pastoral zu fördern und bekannt zu machen.[5]

2. Pastoral und GesellschaftBearbeiten

Das Referat 2 beobachtet gesellschaftliche Trendsvor allem im Hinblick auf die Rolle der katholischen Kirche und der Religion allgemein.

"Das Referat „Pastoral und Gesellschaft“ ist mit der Aufgabe der Koordination hinsichtlich milieusensibler Pastoral, aber auch des Themas „Sozialwissenschaft und Pastoral“ betraut. Dies wurde im Oktober 2011 mit dem Bereich Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz vereinbart."[6]

Dazu werden sozialwissenschaftliche Studien ausgewertet. Hier spielt vor allem die Sinus-Milieu-Studie eine große Rolle. Darauf aufbauend werden Konzepte einer milieusensiblen Pastoral entwickelt. Das MDG-Milieuhandbuch 2013 und der Kongress 2012 zur milieusensiblen Pastoral[7] waren wesentliche Meilensteine, die Sinusmilieus für die Pastoral zu erschließen.

3. Sekten- und WeltanschauungsfragenBearbeiten

Das Referat 3 stellt in erster Linie Beobachtungen der sich in der pluralen Gesellschaft immer weiter ausdifferenzierenden Aspekten von Religion und Glauben dar.[8] Auftrag des Referates ist es, religiöse und weltanschauliche Gruppierungen in erster Linie aus ihre eigenen Logik heraus zu verstehen und zu beurteilen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden unter anderem die Beratungsstellen der einzelnen Diözesen unterstützt und in ihrer Arbeit begleitet.

4. Glaubensinformation und Online-BeratungBearbeiten

Das Referat 4 beschäftigt sich mit Aspekten der Verkündigung und Beratung im Internet und den sozialen Medien.

Mit Auflösung der Katholische Glaubensinformation gingen die Projekte internetseelsorge.de und katholisch-werden.de an das Referat 4 der KAMP über. Im Jahr 2012 erfolgte der Relaunch von internetseelsorge.de, ein Jahr später folgte katholisch-werden.de. Beide Internetauftritte werden weiterhin vom Referat 4 der KAMP betreut und dienen der Vernetzung von entsprechenden Angeboten in Diözesen, Werken und Gemeinschaften.

Außerdem hat das Referat 4 die Konferenz der Internetseelsorgebeauftragten der Diözesen ins Leben gerufen. 2010 tagte die Konferenz erstmals, um sich über seelsorgliche Angebote der Diözesen im Internet zu informieren.[9]

WeblinksBearbeiten

PublikationenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten