Kap Kalo Koumbaro

Kalo Koumbaro (griechisch Καλός Κουμπάρος ‚guter Trauzeuge‘) ist ein kleines Kap an der Nordwestecke der Halbinsel Methana auf dem Peloponnes, das durch Weinfelder und Feigenanbau geprägt ist.

Interessant ist dieses Kap wegen seiner Nähe zum historischen Vulkanausbruch auf Methana um 230 v. Chr. Noch heute sind die Felder und Kalkfelsen mit einer Schicht von ca. 2–4 m dicken Lapilli- und Bims-Stücken bedeckt, die wohl von einem unterseeischen Vulkanausbruch vor der Nordwestküste Methanas stammen. Kurz bevor man das Kap Kalo Koumbaro erreicht, gibt es im Karstgebirge zahlreiche von Lava ausgefüllte Höhlen, die wohl die Austrittspunkte zahlreicher kleiner Lavaströme darstellten. Diese Region ist in einem Umkreis von ca. 3–5 km weiterhin ein potentiell durch Vulkanausbrüche gefährdetes Gebiet.

Koordinaten: 37° 37′ 9″ N, 23° 18′ 36″ O