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Die Junge Philharmonie Brandenburg – das Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg – ist ein Jugendorchester mit etwa 170 Mitgliedern zwischen 13 und 25 Jahren.

PorträtBearbeiten

Die Junge Philharmonie Brandenburg ist ein brandenburgisches Auswahlorchester, in dem sich die Musiker durch ein Probespiel qualifizieren und das sich etwa drei- bis viermal pro Jahr zu Probenphasen trifft. Im Anschluss an diese finden mehrere Konzertauftritte in ganz Deutschland sowie im Ausland statt. Während der Probenphasen erarbeitet das Orchester, mit Hilfe von Mitgliedern Berliner Konzert- und Opernorchester als Dozenten, unter der Leitung des jeweiligen Dirigenten das gespielte Programm. Gespielt werden klassische und romantische Orchestermusik aber auch zeitgenössische Werke und Uraufführungen (zum Beispiel von Albert Pace, Marian Lux, Mark Pogolski) sowie Opern und Operetten.

Träger des Orchesters ist der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e. V., gefördert wird es vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und dem 1997 gegründeten Förderverein. Das Kulturradio des RBB begleitet das Jugendorchester als Medienpartner. Die Schirmherrschaft hat Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, inne.

GeschichteBearbeiten

Die Junge Philharmonie Brandenburg wurde 1992 gegründet. Das Orchester holte unter anderem den 1. Preis beim 25. Internationalen Jugendmusikfest in Wien und den Ersten Musikpreis des Landes Brandenburg. Es gastierte unter anderem in China, wo es ein Konzert vor etwa zwölf Millionen Fernsehzuschauern gab, im Nahen Osten, in Norwegen, Indien, Malta, Litauen, Ungarn, Polen, Österreich und in Südkorea, wo es 2007 zum 1st Seongnam International Youth Orchestra Festival eingeladen wurde. Weiterhin trat die Junge Philharmonie als Festivalorchester auf, beispielsweise bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2007: „Der Liebestrank“) und beim j:opera-Festival Jennersdorf in Österreich (2006: „Fidelio“, 2007: „Die Lustigen Weiber von Windsor“, 2008: „Zar und Zimmermann“, 2009: „Die Welt auf dem Mond“, 2010: „Die verkaufte Braut“, 2011: „Die Entführung aus dem Serail“, 2012: „Der Wildschütz“, 2013: „Hänsel und Gretel“, 2014: „Die Hochzeit des Figaro“, 2015: „Der Freischütz“). Weitere Projekte bestanden unter anderem mit dem Theater Hebbel am Ufer in Berlin (2008: „Eine Nacht in Venedig“, 2009: „Ödipus Rex“, 2010: „Die Flut“ und „Abstrakte Oper“ von Boris Blacher) und in Kooperationen mit dem LaJJazzO und den Young Voices Brandenburg.

Seit September 2007 ist die Komische Oper Berlin Pate der Jungen Philharmonie Brandenburg. Die Mitglieder der Jungen Philharmonie Brandenburg werden zu Proben, Konzerten und Aufführungen als Zuhörer und Beobachter eingeladen, einzelne Mitglieder des Orchesters der Komischen Oper stehen während der Probenphasen als Dozenten zur Verfügung, und die Oper stellt dem Orchester Räume für seine Probespiele und verleiht Instrumente und Equipment.

WeblinksBearbeiten