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Leben und WerkBearbeiten

Davila war Schüler am Colegio del Verbo Divino in Santiago. Er studierte von 1965 bis 1969 Jura und von 1970 bis 1972 Kunst an der Universidad de Chile. Juan Davila emigrierte 1974 nach dem Putsch in Chile 1973 nach Australien.

Juan Davila malt oft Collage artige Figuren. Ebenso sind Landschaften ein vorherrschendes Motiv seiner Arbeit.

„Bruchstückhafte Zitate der Ikonen westlicher Kunst werden häufig mit Populärformen wie Pornografie, volkstümlicher Kunst und Comicstrips kombiniert, um eine karnevaleske Explosion bisher unterdrückter Sehnsüchte und Machtverhältnisse zu evozieren.“

Russell Storer[2]

„Seit den frühen 1970er Jahren beschäftigt sich Davila in seinen Arbeiten und Schriften kontinuierlich mit Fragen kultureller, sexueller und politischer Identität auf der Grundlage der Kunst- und Repräsentationsgeschichte in Lateinamerika, Australien, Europa und Nordamerika. Wesentlich für seine Arbeiten ist die Untersuchung der Geschichte und die Korrektur vorherrschender Erzählungen mit Mitteln der Malerei.“

[3]

Ausstellungen (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. National Gallery of Victoria Juan Davila, abgerufen am 29. Dezember 2018 (englisch).
  2. documenta 12 Katalog/Catalogue, 2007, Seite 140, ISBN 978-3-8228-1677-6
  3. documenta 12 Katalog/Catalogue, 2007, Seite 334, ISBN 978-3-8228-1677-6
  4. Frieze, Dominic Eichler, 5. Mai 2007 Juan Davila, abgerufen am 29. Dezember 2018 (englisch).
  5. Artlink, Kalli Rolfe, 10. April 2002 Juan Davila, abgerufen am 29. Januar 2018 (englisch).
  6. The Monthly, Justin Clemens Haranguing the nation, abgerufen am 29. Januar 2018 (englisch).