Iconclass

Klassifizierungskonzept zur Erfassung von Bildinhalten

Iconclass (Eigenschreibweise auch: ICONCLASS) ist ein Klassifizierung­skonzept zur Erfassung und inhaltlichen Erschließung von Bildinhalten und wurde für die wissenschaftliche Arbeit in den Bereichen Kunstgeschichte und Ikonographie entwickelt. Das Konzept entstand unter der Leitung von Henri van de Waal und dem Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie (RKD) in Den Haag. Heute wird es vor allem vom RKD, dem Projekt MNEMOSYNE in Amsterdam,[1] dem Bildarchiv Foto Marburg, der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel[2] und kleineren Projekten genutzt. Auch in der Museumsdokumentation findet Iconclass Verwendung.[3] Über die offizielle Webseite des Iconclass-Projekts können acht verschiedene Sammlungen nach Iconclass-Notationen durchsucht werden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.mnemosyne.org/.
  2. Iconclass Bild-Browser in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
  3. Karin Ludewig: Normdaten in der Museumsdokumentation (Deutsch, PDF; 78 kB) In: 5. BSZ-Kolloquium am 25. November 2003 in Mannheim. BSZ. S. 80. 19. November 2008. Abgerufen am 22. Januar 2010: „Iconclass ist ein internationales Klassifikationssystem für die ikonographische Beschreibung von Bildern und ist damit für kunst- und kulturhistorische Museen und Forschung interessant. [...] Das Land Baden-Württemberg hat solche Lizenzen für den Gebrauch von Iconclass in den Kunstmuseen des Landes Baden-Württemberg erworben. Bereits eingesetzt wird Iconclass bei der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe [...]“@1@2Vorlage:Toter Link/opus.bsz-bw.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

WeblinksBearbeiten