Hydroskopie (altgriechisch ὕδωρ hýdōr „Wasser“ und σκοπεῖν skopeĩn „schauen“) bezeichnet zum einen die Fähigkeiten eines Wünschelrutengehers,[1][2] zum anderen die wahrsagerische Wasserbeschauung.[2][3]

Als Hydroskop wird allgemein ein Gerät bezeichnet, das Beobachtungen im bzw. unter Wasser ermöglicht.

Aufgrund der Klangähnlichkeit wird der Ausdruck Hydroskopie oftmals fälschlicherweise für Hygroskopie verwendet.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hydroskopie. In: Brockhaus Konversations-Lexikon 1894–1896, 9. Band, S. 472.
  2. a b Johann Friedrich Heigelin: Allgemeines Fremdwörter-Handbuch für Teutsche. Tübingen 1838, S. 476.
  3. Johann Christian August Heyse: Kurzgefaßtes Fremdwörterbuch. Hannover, 1825, S. 320.