Hochkomik ist ein satirisch konnotierter Begriff aus dem Umfeld der Neuen Frankfurter Schule.

DefinitionBearbeiten

Robert Gernhardt benutzte ihn in seinen komiktheoretischen Schriften der 1980er Jahre. Hochkomik zeichnet sich durch Intellektualität, Selbstreflexivität und -referentialität (Metakomik), Anspielungsreichtum und Sinnverweigerung (Nonsens) aus. Damit grenzt sich Hochkomik gegen andere Formen der Unterhaltung ab, die ausschließlich der Belustigung dienen, und die Klaus Cäsar Zehrer als „Scherzgewerbe der Comedy“ bezeichnet.

LiteraturBearbeiten

  • Kerstin Hoffmann-Monderkamp: Komik und Nonsens im lyrischen Werk Robert Gernhardts – Annäherungen an eine Theorie der literarischen Hochkomik. ISBN 3-8311-2401-9
  • Bernd Eilert (Hrsg.): Das Hausbuch der literarischen Hochkomik. ISBN 3-251-00100-0