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Die High-Tech-Offensive Bayern (HTO) ist ein Projekt der Bayerischen Staatsregierung, mit dem die wirtschaftlichen und technologischen Grundlagen des Freistaates Bayern vor dem Hintergrund der Globalisierung erneuert werden sollen.

Die HTO setzt die 1994 begonnene „Offensive Zukunft Bayern (OZB)“ fort, in der 2,9 Mrd. Euro aus Privatisierungserlösen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in Bayern bereitgestellt wurden.

Nach dem Auslaufen der OZB 1999 wurden weitere 1,35 Mrd. Euro aus Privatisierungen für die HTO zur Verfügung gestellt, um die im Projekt definierten Schlüsseltechnologien „Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Materialien, Umwelttechnik und Mechatronik“ auszubauen.

Das Investitionsvolumen von 1,35 Mrd. Euro verteilt sich auf ein Infrastrukturprogramm (175,4 Mio.) und vier so genannte Säulen: dem „Ausbau der High-Tech-Zentren von Weltrang“ (663,6 Mio.), der Entwicklung regionaler Technologiekonzepte für die Regierungsbezirke (179,0 Mio.), eines landesweiten Qualifizierungs-, Existenzgründungs- und Technologie-Infrastrukturprogramms (267,4 Mio.) sowie der Internationalisierung der HTO (65,5 Mio.).

München entwickelte sich ab den 1990er-Jahren zu einem international bedeutenden Hochtechnologiestandort, der häufig als Isar Valley bezeichnet wird.