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Heinrich Knebel

deutscher Pädagoge und Philologe

Heinrich Knebel (* 13. April 1801 in Gemünden, Hunsrück; † 17. März 1859 in Köln) war ein deutscher Pädagoge und Philologe.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Heinrich Knebel studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn evangelische Theologie. 1820 wurde er Mitglied des Corps Rhenania Bonn.[1] 1824 wurde er Rektor der höheren Bürgerschule in Simmern und zugleich Prediger für die Gemeinden Ohlweiler und Ravengiersburg. 1827 wechselte er als Konrektor an das Progymnasium Moers. 1829 wurde er Lehrer und, nachdem er 1836 zum Dr. phil. promoviert worden war, Oberlehrer am Gymnasium an der Stadtmauer in Kreuznach. 1842 wurde er zum Direktor des Gymnasiums und der Realschule in Duisburg ernannt. 1845 wechselte er in gleicher Funktion an das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln, das er bis zu seinem Tod leitete.

Knebel war der Herausgeber zahlreicher Übersetzungen der antiken Klassiker, schrieb Abhandlungen über Pädagogik und verfasste Lehrbücher der französischen Sprache.

SchriftenBearbeiten

  • Nachrichten von dem Gymnasium zu Meurs, 1828.
  • Observationum criticarum in Maximi Tyrii dissertationes, Particula II, 1833.
  • Französische Schulgrammatik für Gymnasien und Progymnasien, 1834
  • Meletematum Aristoteliorum. Specimen primum. In: Karl Hoffmeister (Hrsg.): Programm des Königlichen Gymnasiums Kreuznach 1839. Johann Friedrich Kehr, Kreuznach 1839, S. 1–15 (Google-Books)
  • Eine lateinische Abhandlung, 1839
  • Französisches Lesebuch, 1836; 9. Auflage 1857.
  • Zweck und Bedeutung der neuen Gedenktafel – Ansprache an die versammelten Schüler, 1857.
  • Rhetorik, 1838 (Übersetzung des Werkes von Aristoteles ins Deutsche)

LiteraturBearbeiten

  • 15. † Knebel 1, Heinrich. In: Matrikel der Bonner Rhenanen 1820 1970, 1970, S. 15–16, Band 4 der Blaubücher der Bonner Rhenania.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korpslisten 1910, 26, 21