Heeresgruppe Yıldırım

Die Heeresgruppe Yıldırım (oder Jildirim, osmanisch für „Blitz“), auch Heeresgruppe F (sowie inoffiziell Heeresgruppe Falkenhayn) war im Ersten Weltkrieg eine Heeresgruppe der Osmanischen Armee, die an der Palästinafront eingesetzt wurde und von 1917 bis zum Kriegsende bestand. Sie bestand aus der 4., 7. und 8. osmanischen Armee, letztere waren neue Formationen. Der Jurist und Islamwissenschaftler Fritz Grobba war zuständig für die Verhandlungen mit lokalen Arabern.[1]

Ihr erster Oberbefehlshaber war ab Juni 1917 der frühere preußische Kriegsminister und Generalstabschef Erich von Falkenhayn und vom 25. Februar 1918 bis zum Kriegsende General der Kavallerie Otto Liman von Sanders. Nach dem Waffenstillstand von Mudros vom 30. Oktober 1918 übernahm Mustafa Kemal das Kommando bis zu ihrer Auflösung wenige Tage später. Der Heeresgruppe war das deutsche Asien-Korps zugeordnet.

GliederungBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Carl August Freiherr v. Gablenz: D-ANOY bezwingt den Pamir: Ein abenteuerlicher deutscher Forschungsflug, Oldenburg i. O./Berlin: Verlagsbuchhandlung Gerhard Stalling 1937, S. 41.

LiteraturBearbeiten

  • Edward J. Erickson: Ordered to Die: A History of the Ottoman Army in the First World War. Greenwood Publishing Group, 2001. ISBN 0-313-31516-7.
  • Hans Werner Neulen: Feldgrau in Jerusalem. München: Universitas, 2002 (2. Auflage), ISBN 3-8004-1437-6, S. 225ff.
  • Werner Steuber: Jildirim – Deutsche Streiter auf heiligem Boden (Reihe: Schlachten des Ersten Weltkriegs, Band 5); Oldenburg i. O./Berlin: Verlagsbuchhandlung Gerhard Stalling 1922 (2. Auflage 1925).