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Die Handlungsfähigkeit ist eine Grundkategorie der Kritischen Psychologie.

Sie charakterisiert das Grundbedürfnis menschlich begründeten Handelns (gegenüber nur bedingtem Verhalten bei Tieren), das darauf gerichtet ist, Verfügung über die eigenen Lebensverhältnisse innerhalb der gesellschaftlichen Lebenserhaltung zu erreichen.

Auch in der Medizin spricht man von Handlungsfähigkeit (Diese kann durch Verletzung oder Erkrankung eingeschränkt sein oder verlorengehen).[1]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Klaus Holzkamp: Grundlegung der Psychologie. Campus, Frankfurt/M, New York 1985, ISBN 3-593-33572-7.
  • Klaus Holzkamp: Lernen. Subjektwissenschaftliche Grundlegung. Campus, Frankfurt/M, New York 1995, ISBN 3-593-35317-2.
  • Klaus Holzkamp: Psychologie: Verständigung über Handlungsbegründungen, in: Forum Kritische Psychologie, 36, 1996, ISBN 3-88619-774-3, S. 7–112.
  • Morus Markard: Einführung in die Kritische Psychologie: Grundlagen, Methoden und Problemfelder marxistischer Subjektwissenschaft. Hamburg, Argument, ISBN 978-3-88619-335-6.
  • Ute H.-Osterkamp: Grundlagen der psychologischen Motivationsforschung 1. Campus, Frankfurt/M, New York 1975, ISBN 3-593-32520-1.
  • Ute H.-Osterkamp: Grundlagen der psychologischen Motivationsforschung 2. Campus, Frankfurt/M, New York 1976, ISBN 3-593-32521-7.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Schwerd: Arten der mechanischen Gewalteinwirkung, ihre Ausdrucksformen und Folgen. In: Wolfgang Schwerd (Hrsg.): Kurzgefaßtes Lehrbuch der Rechtsmedizin für Mediziner und Juristen. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln-Lövenich, 3., überarbeitete und ergänzte Auflage 1979, ISBN 3-7691-0050-6, S. 31–53, hier: S. 33.