Hauptmenü öffnen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Icon tools.svg
Dieser Artikel wurde aufgrund von inhaltlichen Mängeln in der Qualitätssicherung des Portals Militär zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Bitte hilf mit, diesen Artikel zu verbessern! Artikel, die nicht signifikant verbessert werden, können gegebenenfalls gelöscht werden. Bitte hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion.

Das Goldene Buch der Flieger war eine deutsche Auszeichnung und propagandistisches Instrument während der Zeit des sogenannten Dritten Reichs. Gestiftet wurde das Goldene Buch der Flieger von Hermann Göring in der Funktion als Reichsluftfahrtminister und Oberbefehlshaber der Luftwaffe im April 1938.

Hintergrund zur Schaffung dieser AuszeichnungBearbeiten

Die Auszeichnung wurde von Göring zur propagandistischen Aufwertung der Fliegerei und der Luftwaffe ins Leben gerufen, um all diejenigen Männer der militärischen Luftfahrt zu ehren, die sich in Ausübung ihres Flugdienstes durch „kühne, unerschrockene Taten“ ausgezeichnet hatten. Für die Anrechnung solcher Taten kamen aber nur solche in Frage, die seit Gründung der neuen Luftwaffe am 1. März 1935 vollbracht worden waren. Bis zum Ende des nationalsozialistischen Regimes umfasste das Goldene Buch der Flieger insgesamt 35 Namen, darunter auch Ernst A. Lehmann, der 1937 bei der Luftschiffkatastrophe von Lakehurst ums Leben kam, und den Kommandanten und Überlebenden der verunglückten LZ 129 Hindenburg, Kapitän Max Pruss. Das Goldene Buch der Flieger war öffentlich einsehbar in der Ehrenhalle des Reichsluftfahrtministeriums in Berlin.

LiteraturBearbeiten