Hauptmenü öffnen

Girolamo Amati

italienischer klassischer Philologe, Gräzist, Epigraphiker, Paläograph und Handschriftenkundler

Girolamo Amati (* 13. Juni 1768 in Savignano di Romagna; † 15. April 1834 in Rom) war ein italienischer klassischer Philologe, Gräzist, Epigraphiker, Paläograph und Handschriftenkundler.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Girolamo Amati wurde 1768 als Sohn des Sprachforschers Pasquale Amati (1726–1796) in Savignano di Romagna geboren. Er studierte Latein und Griechisch und wurde zum Scriptor der Vaticana bestellt, wo er sich vor allem um die Sichtung und Katalogisierung griechischer Schriften bemühte. Er setzte die Arbeit von Leone Allacci fort, der bereits drei Bände erstellt hatte, wobei er den dritten Band, der verloren gegangen war, zu rekonstruieren hatte.[1]

1820 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt.

WerkeBearbeiten

  • Iscrizione dei re Tolomei di Egitto, Giornale Arcadico Vol. XLI
  • „Processus contra Valdenses in Lombardia Superiori, anno 1387“, Archivio Storico Italiano 3/1, 1865
  • De Vita Josephi Garampi cardinalis commentarius Hieronymi Amatii Sabinianensis, 1796

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Carmela Vircillio Franklin: „Pro communi doctorum virorum comodo“: The Vatican Library and Its Service to Scholarship, Proceedings of the American Philosophical Society, Vol 146, No. 4, December 2002, S. 380, Fußnote 64