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Östlicher Moskitofisch

Art der Gattung Gambusen (Gambusia)
(Weitergeleitet von Gambusia holbrooki)
Östlicher Moskitofisch
Gambusia holbrooki, Weibchen, drüber das kleinere Männchen, in einer Fotoküvette.

Gambusia holbrooki, Weibchen, drüber das kleinere Männchen, in einer Fotoküvette.

Systematik
Ordnung: Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes)
Unterordnung: Cyprinodontoidei
Familie: Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)
Unterfamilie: Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliinae)
Gattung: Gambusen (Gambusia)
Art: Östlicher Moskitofisch
Wissenschaftlicher Name
Gambusia holbrooki
Girard, 1859

Der Östliche Moskitofisch (Gambusia holbrooki), genannt auch Kobold-Kärpfling, Texas-Kärpfling und Silber-Kärpfling, ist eine Fischart aus der Unterfamilie der Lebendgebärenden Zahnkarpfen (Poeciliinae). Sie kommt in den östlichen Vereinigten Staaten von New Jersey bis Alabama vor und wurde vom Menschen zur Mückenbekämpfung nach Südeuropa und in viele andere subtropische und tropische Länder eingeführt. Gambusia holbrooki wurde nach dem amerikanischen Naturforscher John Edwards Holbrook benannt, der deutsche Name grenzt die Art vom Westlichen Moskitofisch (Gambusia affinis) ab, dessen Verbreitungsgebiet sich westlich anschließt und vom südlichen Alabama bis zum Río Pánuco in Mexiko reicht.

MerkmaleBearbeiten

Weibchen erreichen eine Länge von 4 bis 8 cm, Männchen bleiben mit 3 bis 3,5 cm kleiner. Das Gonopodium der Männchen hat im Unterschied zu dem von Gambusia affinis drei Zähnchen. Meist sind die Fische einfarbig grau, stark gescheckte Männchen treten nur selten, vor allem in Florida auf. Der Trächtigkeitsfleck der Weibchen ist deutlicher sichtbar als bei Gambusia affinis.

LebensweiseBearbeiten

Der Östliche Moskitofisch lebt vor allem in stehenden oder langsam fließenden Gewässern mit dichtem Pflanzenbestand, vor allem in Neben- und Altarmen von Flüssen, in Seen und Teichen und geht auch in Brackwasser. Er hat eine hohe Temperaturtoleranz und verträgt Temperaturen von 30 °C bis fast an den Gefrierpunkt, bevorzugt allerdings hohe Temperaturen. Er ernährt sich vor allem von Mückenlarven.

LiteraturBearbeiten

  • Page, L.M. & B.M. Burr, 1991. A field guide to freshwater fishes of North America north of Mexico. Houghton Mifflin Company, Boston. ISBN 978-0395910917.
  • Dieter Gentzsch: Gambusia holbrooki. In: Claus Schaefer, Torsten Schröer (Hrsg.): Das große Lexikon der Aquaristik. 2 Bände. Eugen Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9, S. 393.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gambusia holbrooki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien