Galanteriewaren

Veraltete Bezeichnung für Accessoires
Ambrosius Gabler (1762–1834): Der Galanterie-Krämer.
Deutscher Galanteriewaren-
Laden um 1901
Paavo Nurmi in seinem Galanteriewaren-Geschäft, 1939

Galanteriewaren, von französisch galanterie, „Liebenswürdigkeit“, ist eine veraltete Bezeichnung für modische Accessoires.

BeispieleBearbeiten

Zu den Galanteriewaren zählen Modeschmuck (Bijouterie) und kleinere modische Gebrauchsgegenstände wie Parfümfläschchen (Öl­flakons) – früher auch an Kettchen getragene Riechfläschchen –, Puderdosen, auffällige Knöpfe, Armbänder, Schnallen, Tücher, Schals, Bänder, Fächer usw.

Der finnische Leichtathlet Paavo Nurmi (1897–1973) war Galanteriewarenhändler, ebenso Franz Kafkas Vater Hermann (1852–1931).[1]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Galanteriewaren. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 7, Leipzig 1907, S. 260 (online).

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: Galanteriewaren – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zu Kafkas Vater: Hellmuth Karasek: Soll das ein Witz sein? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 5. Auflage. Wilhelm Heyne Verlag, München 2014, Seite 115. ISBN 978-3-453-41269-9.