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Göllersbach
Göllersbach in Hollabrunn

Göllersbach in Hollabrunn

Daten
Lage Weinviertel, Niederösterreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Donau → Schwarzes Meer
Quelle westlich des Schlosses Ernstbrunn
48° 32′ 9″ N, 16° 19′ 42″ O
Quellhöhe ca. 320 m ü. A.
Mündung in Stockerau in den „Stockerauer Arm“ der DonauKoordinaten: 48° 22′ 40″ N, 16° 11′ 39″ O
48° 22′ 40″ N, 16° 11′ 39″ O
Mündungshöhe 167 m ü. A.
Höhenunterschied ca. 153 m
Sohlgefälle ca. 2,5 ‰
Länge 61 km
Einzugsgebiet 448,8 km²[1]
Kleinstädte Hollabrunn, Stockerau

Der Göllersbach ist ein linker Zufluss der Donau in Niederösterreich.

Der Name leitet sich vom slawischen Personennamen *Jelenь (= Hirsch) ab.[2]

FlussverlaufBearbeiten

Der Göllersbach entspringt im niederösterreichischen Weinviertel westlich des Schlosses Ernstbrunn in einer Seehöhe von ca. 320 m. Zunächst fließt er als Kleiner Göllersbach nördlich des Ernstbrunner Waldes nach Westen, um dann knapp vor der Bezirkshauptstadt Hollabrunn in Richtung Süden zu schwenken. Nach Hollabrunn durchfließt er unter anderem die nach ihm benannte Marktgemeinde Göllersdorf. Im westlichen Stadtgebiet von Stockerau mündet der Göllersbach in einen Altarm der Donau, den „Stockerauer Arm“, der unter anderem auch von der Schmida gespeist wird. Vor der Mündung unterhalb des Kraftwerkes Greifenstein, wenige Meter oberhalb der Schiffswerft Korneuburg, münden beide gemeinsam im Altarm „Krumpenwasser“ in die Donau.

BesonderheitenBearbeiten

Obwohl der Göllersbach ca. 61 km lang ist, führt er sehr wenig Wasser, ein Schicksal, welches er sich mit den meisten Flüssen des Weinviertels teilt. Grund dafür sind die flussbaulichen Maßnahmen wie Begradigungen und Trockenlegungen ab Mitte des 19. Jahrhunderts.

Siehe auch: Gewässer im Weinviertel

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. BMLFUW (Hrsg.): Flächenverzeichnis der Flussgebiete: Donaugebiet von der Enns bis zur Leitha. In: Beiträge zur Hydrografie Österreichs Heft 62, Wien 2014, S. 107. PDF-Download, abgerufen am 8. Juli 2018.
  2. Heinz Wiesbauer und Manuel Denner: Feuchtgebiete - Natur- und Kulturgeschichte der Weinviertler Gewässer, Wien 2013 (herausgegeben vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und dem Amt der niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Gewässerbau)

WeblinksBearbeiten