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Friedrich Steinhoff

deutscher Politiker (SPD), MdL

Friedrich „Fritz“ Steinhoff (* 7. Februar 1899 in Wrescherode; † 27. November 1983 in Helmstedt) war ein deutscher Politiker (SPD).

Steinhoff absolvierte von 1913 bis 1917 eine Malerlehre und war als selbständiger Malermeister in Helmstedt tätig. Er trat 1918 in die SPD ein und hatte verschiedene Funktionärsstellungen inne. Er absolvierte im Jahr 1933 die Meisterprüfung und gründete einen Malereibetrieb. Nachdem Steinhoff bereits im Ersten Weltkrieg als Soldat eingesetzt war, nahm er auch am Zweiten teil. Von 1945 bis 1952 war Steinhoff Kreishandwerksmeister und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Braunschweig. Von 1950 bis 1964 amtierte er als Bürgermeister der Stadt Helmstedt. Vom 25. Januar 1963, als er für den Abgeordneten Willi Plappert nachrückte, bis zum Ende der vierten Legislaturperiode 1963 sowie erneut vom 10. Januar 1966, als er für den Abgeordneten Willy Voigt nachrückte, bis zum Ende der fünften Legislaturperiode 1967 war er Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

LiteraturBearbeiten

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 368.

WeblinksBearbeiten

  • Steinhoff, Friedrich (Fritz). In: Martin Schumacher (Hrsg.): M.d.B. – Die Volksvertretung 1946–1972. – [Saalfeld bis Szyszka] (= KGParl Online-Publikationen). Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e. V., Berlin 2006, ISBN 978-3-00-020703-7, S. 1223, urn:nbn:de:101:1-2014070812574 (kgparl.de [PDF; 798 kB; abgerufen am 19. Juni 2017]).