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Friedrich-Wilhelm Kiel

deutscher Politiker, MdL

Leben und BerufBearbeiten

Kiel studierte nach dem Abitur in Karlsruhe Physik, Mathematik und Sport in Karlsruhe.[1] Von 1962 bis 1966 war er als Gymnasiallehrer in Ettlingen tätig. Kiel ist verheiratet und hat drei Kinder.

PolitikBearbeiten

Kiel wurde 1964 Mitglied der FDP. Von 1966 bis 1970 war er Erster Bürgermeister in Ettlingen und danach bis 1976 Bürgermeister in Pforzheim. 1976 wurde er zum Oberbürgermeister von Fellbach gewählt. Nach mehrfacher Wiederwahl übte er das Amt bis zum Jahr 2000 aus.

Von 1988 bis 1990 war Kiel Vorsitzender der FDP Baden-Württemberg und von 1992 bis 2001 Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg. Er vertrat dort den Wahlkreis 15 Waiblingen über ein Zweitmandat und war finanzpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion.

EhrungenBearbeiten

Am 5. Mai 2001 erhielt Friedrich-Wilhelm Kiel von Ministerpräsident Erwin Teufel die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.[2] Die Universität Pécs ernannte ihn zum Ehrensenator. Die Städte Pécs und Fellbach verliehen ihm die Ehrenbürgerwürde.

LiteraturBearbeiten

  • Arnold Marhoffer (Red.), Stadt Fellbach (Hrsg.): Friedrich-Wilhelm Kiel: ein streitbarer Liberaler. Fellbach 2000, ISBN 3-9805984-5-4.
  • 50 Jahre Fellbacher Herbst, Stadt Fellbach (Hrsg.)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.zvw.de/inhalt.fellbach-bilder-friedrich-wilhelm-kiel-feiert-seinen-80.bd450f4a-4959-484e-a8d5-46128b64f342.html
  2. Liste der Ordensträger 1975–2019. (PDF; 180 kB) Staatsministerium Baden-Württemberg, S. 45, abgerufen am 12. Juni 2019.