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Flughafen N’Dolo

Flughafen in der Demokratischen Republik Kongo

Der Aéroport de N’Dolo ist ein kleiner Flugplatz im Stadtteil Barumbu der Hauptstadt Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo.

Aéroport de N’Dolo
Flughafen N'Dolo von oben
Kenndaten
ICAO-Code FZAB
IATA-Code NLO
Koordinaten

4° 19′ 36″ S, 15° 19′ 38″ OKoordinaten: 4° 19′ 36″ S, 15° 19′ 38″ O

279 m (915 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 0,6 km südlich von Barumbu
Straße Avenue de l’aérodrome
Bahn N’Dolo
Basisdaten
Eröffnung 1919/1920
Betreiber Régie des voies aériennes (RVA)
Start- und Landebahn
08/26 1686 m × 30 m Asphalt

Er ist neben dem Flughafen Ndjili der kleinere und ältere der beiden Flughäfen in der Region Kinshasa. Der Flugplatz wird hauptsächlich für Inland-Frachtflüge genutzt. Seit der Flugzeugkatastrophe von Kinshasa 1996, bei der ein überladenes Frachtflugzeug über die Landebahn in einen Vorortmarkt hinausgeschossen ist, besteht ein Gewichtslimit von 15 Tonnen Abflugmasse. Ursprünglich an der Peripherie des damaligen Léopoldville erstellt, ist der Flugplatz heute rundum von Siedlungen der Agglomeration Kinshasa umgeben.

Die Frachtfluggesellschaft Air Kasaï hat am Aéroport de N’Dolo ihren Sitz. Auf dem Gelände des Flugplatzes befinden sich ein kleines Industriegebiet, Lagerhallen und ehemalige Militärhangars.

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Der Flugplatz befindet sich im östlichen Wohngebiet von Kinshasa in der Nähe zum Fleuve Congo, dem zweitlängsten Fluss Afrikas.

GeschichteBearbeiten

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Die Gründung und der Pistenausbau des Aéroport de N’Dolo geht zurück auf die Gründungsgeschichte der Aviation militaire de la Force publique (Avimil), die dort von 1940 bis 1960 ihren militärischen Stützpunkt betrieb. Die Farman F.500 Monitor war einer der zweisitzigen Trainer, die Avimil in jener Zeit zur Pilotenschulung einsetzte.

Ende 1960 verlegte die Avimil ihren Stützpunkt nach Lubumbashi.[1] Danach wurde der Aéroport de N’Dolo als Regionalflughafen für Passagierverkehr bis zur Eröffnung des Flughafens Ndjili weiter betrieben.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Émile Janssens: Histoire de La Force Publique. Ghesquière, 1979, p. 239-240