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Fizi ist einer der acht Bezirke in der Provinz Sud-Kivu, der Demokratischen Republik Kongo. Er stößt im Norden an die Sud-Kivu Bezirke Uvira, Mwenga and Shabunda, sowie im Osten an den Tanganjikasee und grenzt an die Provinzen Katanga im Süden und Maniema im Westen.

Als vorherrschende Sprache wird im Bezirk Swahili verwendet.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Der Bezirk Fizi liegt ganz im Süden der Sud-Kivu Provinz, am Ufer des Tanganjikasees.

VerwaltungsgliederungBearbeiten

Innerhalb des Bezirkes Fizi gibt es die folgenden kommunalen Gebietskörperschaften:

  • N'Gangya
  • Lùlenge
  • M'tambala
  • Tangani'a
  • Itombwe

StädteBearbeiten

  • Baraka ist die größte Stadt im Bezirk Fizi; sie besteht aus den drei Stadtgemeinden Baraka, Katanga and Kalundja.
  • Fizi ist die Bezirkshauptstadt.

GeschichteBearbeiten

Die Region hat eine lange Geschichte der Unabhängigkeit von Kinshasa. In Fizi gründete Laurent-Désiré Kabila 1967 die Befreiungsbewegung maquis[1]. Außerdem ist die Stadt der Geburtsort seines Sohnes und heutigen Präsidenten Joseph Kabila. Während des Zweiten Kongokriegs war die Stadt Fizi lange Zeit von zahlreichen bewaffneten Gruppen umkämpft.[2]

PolitikBearbeiten

Der Bezirk Fizi ist in der Nationalversammlung der Demokratischen Republik Kongo durch drei Abgeordnete repräsentiert:

  • Amy Ambatobe (UDPS/TSHISEKEDI)
  • Celestin Anzuluni (parteilos)
  • Jean Kevin Jemsi (PANADER, Parti national pour la démocratie et la République)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. "Anatomy & History of the Zaire-Congo Crises" (Memento des Originals vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.usafricaonline.com by Georges Nzongola-Ntalaja, usafricaonline.com, 19. November 1996
  2. "Background Brief on the Current Situation in Kivu" (Memento des Originals vom 6. August 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.africaaction.org, IRIN, 10 September 1997 (hosted by africaaction.org); "Thousands of civilians victims of atrocities in the DRC", Amnesty International, 23 November 1998; and "DR Congo: Complex Emergency Situation Report #4 (FY 2004)", United States Agency for International Development, 20 August 2004 (hosted by reliefweb.int)

WeblinksBearbeiten