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Der Fauteuil (von französisch fauteuil, aus altfranzösisch faudestuel bzw. mittellateinisch faldistolium), auf Deutsch auch Lehnstuhl, Lehnsessel oder Armsessel genannt[1], ist ein gepolstertes Sitzmöbel mit Armlehnen, das besonders im 17. bzw. 18. Jahrhundert in Mode war.

Der Begriff Fauteuil wird aber auch als Bezeichnung für Armlehnstühle aus Bugholz (unter anderem die Produkte aus der Fabrikation der Firma Gebrüder Thonet) verwendet.

Fauteuil ersetzt in Österreich generell den Begriff Sessel in seinem bundesdeutschen Verständnis, wie wiederum Sessel den Stuhl in ebenjenem ersetzt.

Inhaltsverzeichnis

Weitere BedeutungenBearbeiten

  • Als Fauteuil wird ebenfalls der nummerierte Sessel bezeichnet, der jedem der 40 auf Lebenszeit gewählten Mitglieder der Académie française beim Eintritt in die Akademie zugewiesen wird.
  • Fauteuil ist der Name eines Theaters im schweizerischen Basel.
  • Auto-Fauteuil war eine von 1902 bis 1920 bestehende französische Motorradmarke.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Wiktionary: Fauteuil – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag Fauteuil (Memento des Originals vom 9. November 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dict.uni-leipzig.de bei wortschatz.uni-leipzig.de