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Farbkreis

Darstellungsform von Farbbeziehungen
Einfacher, sechsteiliger Farbkreis[1]

Der Farbkreis (auch Bunttonkreis, Farbenkreis, Farbrad, Farbtonkreis, englisch: colour circle, colour wheel) ist ein Ordnungssystem, in dem die Farben (chromatische, farbintensivste, gesättigte, reinbunte Farben, Vollfarben) in einem Kreis angeordnet sind.

Ähnliche Farben liegen in sich zurücklaufend (im Kreis) nebeneinander und Komplementärfarben (Ergänzungsfarben, Gegenfarben, Kompensationsfarben) liegen oft gegenüber.[2] Im Kreis sind meist sechs, zwölf oder 24 Farben nebeneinander angeordnet. Farbkreise ziehen eine Farbenlehre nach oder beruhen auf Überlegungen solcher Beziehungen.

AllgemeinesBearbeiten

Farbkreise unterscheiden sich je nachdem, ob sie unter ästhetischen, künstlerischen, physikalischen, physiologischen, psychologischen, technischen Aspekten erstellt wurden. So gibt es keinen allgemeingültigen Farbkreis.

 
Die Farbempfindlichkeit der Zapfen
  • Künstler verwenden Farbkreise, um beispielsweise daraus Harmonien abzuleiten oder das Mischverhalten besser zu verstehen. Auf Farbkreisen beruhen unterschiedliche Harmonielehren.
  • In der Industrie werden Farbsysteme zum Beispiel genutzt, um Farbmittel mit möglichst geringen Abweichungen weltweit reproduzieren zu können.[3]
  •  
    Die visuelle Kontrastwahrnehmung korreliert nicht automatisch mit dem mathematischen Farbabstand im HSV-Farbraum.
     
    Farbmodell nach Aristoteles
    Je nach Anwendungsbereich unterscheiden sich Farbkreise in der Verteilung der Farben und deren Bezeichnungen. Dabei ist jeder Farbkreis nur ein Modell zur Darstellung von reinen Farbreizen in bestimmtem Zusammenhang. Je nach den realen Anforderungen kann vom Kreis abgewichen und zu grafisch auch komplexen Farbsystemen übergegangen werden.

GrundlagenBearbeiten

Die genutzte „Erscheinungsweise der Farben“, ob Lichtfarben, Farbreize (Empfindungen), Farbvalenzen (Wahrnehmungen) oder Körperfarben, spielt beim Aufbau eines Farbkreises eine grundsätzliche Rolle. Zusätzlich können die Auswahl der Komplementärfarben, der Primärfarben (Grundfarben, Farben erster Ordnung) oder die empfindungsgemäße Gleichabständigkeit die Ausführung und Gliederung von Farbkreisen bestimmen.

LichtfarbenBearbeiten

Physiker untersuchen die Wellenlängen und die spektrale Zusammensetzung der Lichtfarben. Diese Lichtwellen und ihre physikalischen Eigenschaften können eine Grundlage für einen Farbkreis bilden.[4] Anwendung finden solche Farbkreise oder Lichtfarbsysteme bei Computerbildschirmen, Fernsehgeräten, Plasmabildschirmen oder Theaterbeleuchtungen.

KörperfarbenBearbeiten

Farbkreise können aus Mustern der zur Verfügung stehenden Farbmittel (Farbstoffe, Pigmente, Druckfarben) auf einem geeigneten Untergrund (Substrat) aufgebaut sein. Solche Figuren haben Bedeutung für Künstler beispielsweise beim Ermischen harmonischer Farben im Bildaufbau. Ebenso finden umfangreiche Musterbücher für alle Bereiche industrieller Produktion Verwendung, vorrangig in der Kunststoff-, der Textil- und der Druckindustrie.[5] Zusätzlich entwickeln Chemiker in der Pigment- und Farbstoffforschung ständig neue Farbmittel. Diese können die Farbauswahl für Farbkreise beeinflussen.[6]

FarbwahrnehmungBearbeiten

 
Newtons Farbkreis von 1704

Wahrnehmungstests haben gezeigt, dass die weitaus meisten Menschen Farben beinahe gleich beurteilen. Weder die Anzahl unterscheidbarer Farbreize noch die Empfindung von Ähnlichkeiten variieren wesentlich. Ohne diese Voraussetzung könnte nicht effizient über „Farbe“ kommuniziert werden und Farbbezeichnungen wären bedeutungslos.

Es gibt drei wesentliche physiologische Grundlagen, die die Farbwahrnehmung und damit den Aufbau des Farbkreises bestimmen.

  • Menschen besitzen drei Arten von Zapfen (farbempfindliche Rezeptoren) in der Netzhaut. Diese reagieren auf die Farbreize Rot, Grün und Blau. Entsprechend können diese drei Farben die (additiven) Primärfarben im Farbkreis bilden.
  • Eine weitere Möglichkeit baut auf den virtuellen Farben auf, die durch den Abbau des Sehfarbstoffes entstehen. Dieser Vorgang macht sich im Sukzessivkontrast (Nachbildkontrast) bemerkbar. Hieraus lassen sich Komplementärfarben ermitteln, die in einem Farbkreis gegenüber darzustellen sind.
  • Weiterhin gibt es neuronale Prozesse, die die Sinneseindrücke der Zapfen (Rot, Grün, Blau) in eine Zwei-Kanal-Farbinformation umwandeln. Es sind die Rot-Grün- und Gelb-Blau-Kanäle der Gegenfarbentheorie. Aufgrund dieser Tatsache lassen sich Kreise mit den vier Primärfarben Rot, Gelb, Grün und Blau konstruieren.

FarbempfindungBearbeiten

 
Die dorische Tonleiter[7]

Psychologen untersuchen das Empfinden für Farbreize und den Vorgang des Wahrnehmens von Farben (Farbvalenzen). Als Versuchsaufbau sortieren normalsichtige Versuchspersonen Farbmuster nach ihrer Empfindung auf Ähnlichkeit. Anfang und Ende der Reihe sind sich natürlicherweise ähnlich, so dass eine geschlossene Figur gebildet werden kann. Physikalische oder physiologische Zusammenhänge der Farbwahrnehmung müssen hierbei keine Rolle spielen.

PrimärfarbenBearbeiten

 
Goethes Farbkreis von 1810
 
Farbkreis nach Hering von 1878

Unterschiede ergeben sich aus den gewählten Primärfarben, die im Farbkreis als Dreieck oder Viereck angeordnet werden. Physikalisch genügen die drei Primärfarben Rotorange, Grün und Blauviolett (RGB, additive Mischung von Lichtfarben). Psychologisch gelten Rot, Gelb, Grün und Blau als Grundfarben. Eine Körperfarbenmischung mit festgelegten Pigmenten lässt sich aus den drei Primärfarben Cyan, Magenta und Gelb (cmy, subtraktive Mischung von Körperfarben) erzielen.[8]

KomplementärfarbenBearbeiten

Ein häufiges Ordnungskriterium sind im Kreis diametral gegenüber angeordnete Komplementärfarben. Zwei Komplementärfarben mischen sich zu Weiß, Grau oder Schwarz. Doch je nach Mischungsart (additive, subtraktive oder optische Mischung) und Auswahl der Farben (Lichtfarbe, Körperfarbe, virtuelle Farbe) ergeben sich unterschiedliche Gegenpaare und andere Verteilungen im Farbkreis. Zusätzlich bestimmen manche Farbtheoretiker die Komplementärfarbenpaare rein nach ihrer (persönlichen) Empfindung.

Empfindungsgemäße GleichabständigkeitBearbeiten

Bei einer geforderten empfindungsgemäßen Gleichabständigkeit benachbarter Elemente können Schwierigkeiten auftreten. Beispielsweise kann der Unterschied zwischen nach Wellenlänge gewählten Lichtfarben im Gegensatz zum wahrgenommenen Farbabstand stehen. Dieses Problem wird in der Farbmetrik schwerpunktmäßig behandelt.

Entwicklung der FarbkreiseBearbeiten

Lineares Farbmodell von AristotelesBearbeiten

Seit der Antike gibt es theoretische Überlegungen für eine Ordnung der Farben. Der griechische Philosoph Aristoteles (384–322 v. Chr.) ordnete sieben Farben entlang einer Gerade an: ein eindimensionales Farbmodell. Sein Modell orientierte er daran, wie sich das Licht im Laufe des Tages verändert. Er nahm den Übergang zwischen dem weißen Mittagslicht über das Abendrot (mit einem grünen Schimmer) zum dunklen Nachthimmel. Die Farbenfolge ordnete er dabei folgendermaßen an: Weiß, Gelb, Rot, Grün, Violett, Blau und Schwarz. Die untergehende Sonne kann unter klaren Bedingungen das Grüne Leuchten zeigen.[9]

Newtons FarbkreisBearbeiten

 
Ittens Farbkreis von 1961
 
Küppers´ Farbensechseck von 1976

Der englische Physiker Sir Isaac Newton (1643–1727) entdeckte mit Hilfe eines Glasprismas, dass verschiedene Farben im Tageslichtspektrum Bestandteile des weißen Lichtes sind.[10] Er war davon überzeugt, dass Licht- und Schallausbreitung vergleichbar und übereinstimmend zu behandeln sind. Weil eine Oktave sieben Tonintervalle zeigt, formte er seinen Farbkreis (1704 veröffentlicht) aus sieben Farben: Violett, Indigo, Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot.[11] Bei der Größe der sieben Segmente orientierte er sich an den Intervallgrößen einer dorischen Tonleiter.

Goethes FarbkreisBearbeiten

Der deutsche Dichter und Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) nahm im Unterschied zu Newton an, dass weißes Licht nicht additiv aus verschiedenen Spektralfarben zusammengesetzt ist, sondern dass umgekehrt die Farben durch eine Wechselwirkung von Licht und Finsternis entstehen. Davon leitete er seine beiden Primärfarben Gelb (Licht) und Blau (Finsternis) ab.[12] Außerdem untersuchte er zwei besondere Erscheinungen, die farbigen Schatten und die Nachbildfarben des Sukzessivkontrastes. Die Polarität der Nachbildfarben veranlasste ihn, Purpurrot (Magenta) als Komplementärfarbe von Grün hinzuzufügen.[13] Sein sechsteiliger Farbkreis (1810 veröffentlicht) besteht aus den Primärfarben Gelb, Purpurrot und Blau und den drei Misfarben Grün, Orange und Violett. Damit schuf er eines der ersten brauchbaren Farbsysteme,[14] wobei er eine Anweisung für Kunstmaler erreichen wollte.

Herings FarbkreisBearbeiten

 
Harmonischer Farbkreis nach Liedl von 1994[15]

Der deutsche Physiologe und Hirnforscher Karl Ewald Konstantin Hering (1834–1918) beobachtete, dass gegensätzlich formulierte Farbeindrücke wie „gelbliches Blau“ oder „rötliches Grün“ widersprüchlich sind.[16] Er schlussfolgerte daraus vier „psychologische“ Primärfarbreize (elementare Farbempfindungen): Rot, Gelb, Grün und Blau. Sie stehen jeweils als Blau-Gelb und Rot-Grün gegenüber. Neurophysiologische Belege für seine Gegenfarbentheorie (Opponenten-Theorie) liegen seit 1966 vor.[17] In den Ganglienzellen der Netzhaut werden die Nervenimpulse der Zapfen (Rot, Grün, Blau) in eine Zwei-Kanal-Farbinformation verrechnet, bestehend aus einem Rot-Grün- und einem Gelb-Blau-Kanal. Ewald Herings Farbkreis von 1878 umfasste sechzehn Farben, indem zwischen den Primärfarben jeweils drei Sekundär- bzw. Tertiärfarben liegen.

Ittens FarbkreisBearbeiten

Der Schweizer Kunstpädagoge und Maler Johannes Itten (1888–1967) entwickelte während seiner Lehrtätigkeit am Bauhaus in Weimar von 1919 bis 1923 einen zwölfteiligen Farbkreis. Dessen Basis bilden die drei Primärfarben (Farben erster Ordnung): Rot, Gelb und Blau. Zwischen diese setzte er die Sekundärfarben (Farben zweiter Ordnung): Orange, Violett und Grün, ermischt aus zwei Primärfarben. Sechs „Tertiärfarben“ erweitern Ittens Farbkreis auf insgesamt zwölf Farben. Die drei Primärfarben kommen rasch an ihre Grenzen, wenn es darum geht leuchtende Farben zu erzeugen. Ihre Mischung ergibt mehr oder weniger getrübte Farben. Die gegenübergestellten Farben sind keine „gegensätzlichen“ Komplementärfarben, da sie sich nicht zu Grau neutralisieren, sondern zu „schmutzigen“ Brauntönen führen. Itten erstellte seinen Farbkreis nach den Anforderungen der Kunstpädagogik, wobei er als Komplementärfarben bestimmte, was er als gegensätzlich empfand.[18] Der Vorteil seines Farbkreises bestand darin, dass es ihm gelang, die Grundprinzipien des Farbenmischens in einem einfachen geometrischen Modell übersichtlich aufzuzeigen.

Küppers FarbensechseckBearbeiten

Der deutsche Drucktechniker und Dozent Harald Liebedank Küppers (geb. 1928) hielt Ittens Farbkreis in vielen Punkten für falsch und setzte Ittens didaktischem Schema sein „Basisschema der Farbenlehre“ entgegen. Zwei additive Primärfarben lassen sich zu einer subtraktiven Primärfarbe mischen und umgekehrt ergibt die Mischung zweier subtraktiver Primärfarben eine additive Primärfarbe. Er entwickelte seinen Farbkreis aus den additiven Primärfarben (Lichtfarben) Rotorange, Grün und Blauviolett und den subtraktiven Primärfarben (Druckerfarben) Cyan, Magenta und Gelb. Für diese wählte er ein Sechseck. So setzte Küppers die Bildschirm- und die Drucker-Grundfarben in einem einfachen, sich gegenseitig ergänzenden und überschaubaren Modell zusammen. Seine Farblehre zielte auf den Kreis der Mediengestalter. Der Nachteil des Farbensechsecks liegt in den geringen Abstufungen zwischen Magenta und Rot, während Gelb zwischen Gelborange und Gelbgrün förmlich hervorsticht.[19]

Liedls harmonischer FarbkreisBearbeiten

Der österreichische Mathematiker Roman Liedl (1940–2019) ordnete die Farben Cyan, Magenta und Gelb in einem gleichseitigen Dreieck an. Die (primären) Lichtfarben Rot, Grün und Blau verschob er so, dass die mit Hilfe des Sukzessivkontrastes ermittelten Komplementärfarben nun in einem Kreis gegenüber liegen konnten.[20] Sein Farbkreis bildet die Grundlage einer weiteren Harmonielehre. In dieser zeigt er Farbzusammenstellungen auf, deren harmonische Wirkung sich von der Ähnlichkeit oder dem Kontrast der kombinierten Farben ableiten lassen.[21]

Bildergalerie weiterer FarbkreiseBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Farbkreise – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

LiteraturBearbeiten

  • Wolf Stadler (Hrsg.): Lexikon der Kunst in zwölf Bänden. Malerei - Architektur - Bildhauerkunst. 1. Auflage. Vierter Band, Dego - Gai. Karl Müller Verlag, Erlangen 1994, ISBN 3-86070-452-4.
  • Meyers Enzyklopädisches Lexikon in 25 Bänden, 9. Auflage, Band 8: Enz-Fiz. Bibliographisches Institut AG, Mannheim 1973.
  • Hans Irtel: Farbatlantenin: Spektrumder Wissenschaft. Spezial: Farben. Chefredakteur: Reinhard Breuer. 1. unveränderte Neuauflage. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg 2004. ISBN 3-936278-80-6.
  • Narciso Silvestrini, Ernst Peter Fischer: Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft. Hrsg.: Klaus Stromer. 1. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 1998, ISBN 3-7701-4397-3.
  • Markus Wäger: Das ABC der Farbe. Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen. 1. Auflage. Rheinwerk Verlag GmbH, Bonn 2017, ISBN 978-3-8362-4501-2

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Primärfarben der additiven Farbmischung (Rotorange, Blauviolett und Grün) sind in einem Dreieck angeordnet. Und die Primärfarben der subtraktiven Farbmischung (Gelb, Magenta und Cyan) liegen dazwischen.
  2. Meyers Enzyklopädisches Lexikon in 25 Bänden. 9. Auflage. Band 8: Stichwort Farbkreis. Bibliographisches Institut AG, Mannheim 1973, S. 518.
  3. Markus Wäger: Das ABC der Farbe. Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen. 1. Auflage. Rheinwerk Verlag GmbH, Ravensburg 2017, ISBN 978-3-8362-4501-2, S. 180.
  4. Hans Irtel: Farbatlanten. In: Reinhard Breuer (Hrsg.): Spektrum der Wissenschaft. Spezial: Farben. 1. Auflage. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg 2004, ISBN 3-936278-80-6, S. 22/23.
  5. Hans Irtel: Farbatlanten. In: Reinhard Breuer (Hrsg.): Spektrum der Wissenschaft. Spezial: Farben. 1. Auflage. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg 2004, ISBN 3-936278-80-6, S. 27.
  6. Roman Liedl: Die Pracht der Farben. Eine Harmonielehre. 1. Auflage. B. I. - Wissenschaftsverlag, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1994, ISBN 3-411-16691-6, S. 13.
  7. Newton gestaltete die Segmentgröße seines Farbkreises entsprechend den Intervallgrößen der dorischen Tonleiter.
  8. Markus Wäger: Das ABC der Farbe. Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen. 1. Auflage. Rheinwerk Verlag GmbH, Bonn 2017, ISBN 978-3-8362-4501-2, S. 180.
  9. Narciso Silvestrini, Ernst Peter Fischer: Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft. Hrsg.: Klaus Stromer. 1. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 1998, ISBN 3-7701-4397-3, S. 13/14.
  10. Günter Baumgart, Angela Müller, Gerhard Zeugner: Farbgestaltung. Baudekor - Schrift - Zeichnen. 1. Auflage. Cornelsen Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-464-43401-X, S. 21.
  11. Narciso Silvestrini, Ernst Peter Fischer: Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft. Hrsg.: Klaus Stromer. 1. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 1998, ISBN 3-7701-4397-3, S. 36/37.
  12. Markus Wäger: Das ABC der Farbe. Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen. 1. Auflage. Rheinwerk Verlag GmbH, Bonn 2017, ISBN 978-3-8362-4501-2, S. 186.
  13. Günter Baumgart, Angela Müller, Gerhard Zeugner: Farbgestaltung. Baudekor - Schrift - Zeichnen. 1. Auflage. Cornelsen Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-464-43401-X, S. 21.
  14. Wolf Stadler (Hrsg.): Lexikon der Kunst in zwölf Bänden. Malerei - Architektur - Bildhauerkunst. 1. Auflage. Vierter Band, Dego - Gai. Karl Müller Verlag, Erlangen 1994, ISBN 3-86070-452-4, S. 224.
  15. Vgl. Roman Liedl: Die Pracht der Farben. Eine Harmonielehre. 1. Auflage. B. I. - Wissenschaftsverlag, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1994, ISBN 3-411-16691-6, S. 123.
  16. Markus Wäger: Das ABC der Farbe. Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen. 1. Auflage. Rheinwerk Verlag GmbH, Bonn 2017, ISBN 978-3-8362-4501-2, S. 192.
  17. Narciso Silvestrini, Ernst Peter Fischer: Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft. Hrsg.: Klaus Stromer. 1. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 1998, ISBN 3-7701-4397-3, S. 86.
  18. Markus Wäger: Das ABC der Farbe. Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen. 1. Auflage. Rheinwerk Verlag GmbH, Bonn 2017, ISBN 978-3-8362-4501-2, S. 188.
  19. Markus Wäger: Das ABC der Farbe. Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen. 1. Auflage. Rheinwerk Verlag GmbH, Bonn 2017, ISBN 978-3-8362-4501-2, S. 190.
  20. Roman Liedl: Die Pracht der Farben. Eine Harmonielehre. B. I. - Wissenschaftsverlag, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1994, ISBN 3-411-16691-6, S. 29.
  21. Roman Liedl: Die Pracht der Farben. Eine Harmonielehre. B. I. - Wissenschaftsverlag, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1994, ISBN 3-411-16691-6, S. 43.
  22. Sieben- und Zwölffarbenkreis von Claude Boutet von 1708 aus der Veröffentlichung Traité de la peinture en mignature, The Hague, 1708, nach einer Reproduktion in The Creation of Color in Eighteenth-Century Europe mit C.B. signiert, möglicherweise für Claude Boutet oder den Herausgeber Christophe Ballard. Nach Text auf Commons.
  23. Wilhelm von Bezold: Die Farbenlehre im Hinblick auf Kunst und Kunstgewerbe. Braunschweig 1874, Verlag von George Westermann
  24. Aus: Hugo B. Froehlich, Bonnie E. Snowmit: Text Books of Art Education, Book III. 1904, mit RGB als primären und CMY als sekundären Farben.
  25. Aus: J. Arthur H. Hatt: The Colorist. D. van Nostrand Co., 1908, Rot, Grün, Violett als „Plusfarben“ und Magenta, Gelb und Cyan als „Minusfarben“ komplementär, Namen für 15° gedrehte Farben
  26. Konstruktion der Komplementärfarben aus dem Jahre 1917, aus: Charles Hubbard Judd: Psychology, General Introduction
  27. Ein Farb-Rad wie es von Hering bei seien Versuchen genutzt wurde. Aus: Edward Wheeler Scripture: Thinking, Feeling, Doing. Flood and Vincent, 1895.
  28. Die dargestellte Farbfläche umfasst den oberen Teil einer Farbkugel mit dem Unbuntpunkt im Zenit, während die (hier) Umfanglinie den Farbkreis der "reinen" Farben ergibt.
  29. Farbdreieck nach dem HSV-Farbraum-Modell.
  30. mit dargestellten Komplementärfarben Gelb und Blau für die additive Farbmischung

Die in diesem Artikel angezeigten Farben sind nicht farbverbindlich und können auf verschiedenen Anzeigegeräten unterschiedlich erscheinen.
Eine Möglichkeit, die Darstellung mit rein visuellen Mitteln näherungsweise zu kalibrieren, bietet das nebenstehende Testbild (nur bei nativer Anzeigeauflösung und wenn die Seite nicht gezoomt dargestellt wird):
Das Anzeigegerät in den sRGB-Modus setzen, sofern vorhanden. Tritt auf einer oder mehreren der drei grauen Flächen ein Buchstabe („R“ für Rot, „G“ für Grün oder „B“ für Blau) stark hervor, sollte die Gammakorrektur des korrespondierenden Farbkanals korrigiert werden. sRGB entspricht einem Gammawert von 2,2, das ist der gebräuchliche Wert bei TV-Geräten und Computern mit Windows oder macOS (ab Version 10.6).