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Ernst Lissinna (* 23. Januar 1934 in Angerapp, Ostpreußen) ist ein deutscher Offizier (Generalmajor a. D.). Er war u. a. Kommandeur der Offizierschule des Heeres und der 1. Panzerdivision.

LebenBearbeiten

Beförderungen

Lissina war 1954/55 Angehöriger des Bundesgrenzschutzes in Glückstadt und besuchte die BGS-Führerschule Lübeck. 1956 trat er in die Bundeswehr ein und wurde Zugführer beim Panzergrenadierlehrbataillon Munster. Von 1957 bis 1959 war er Fernmeldeoffizier im Lehrbataillon an der Heeresoffizierschule II in Husum/Hamburg. 1960 wurde er Kompaniechef im Lehrbataillon der Heeresoffizierschule II in Hamburg. Von 1964 bis 1967 war er S3 und S1 in der Panzergrenadierbrigade 32 in Schwanewede. 1967 wurde er Inspektionschef und 1969 Taktiklehrer an der Heeresoffizierschule.

Von 1971 bis 1975 war er Kommandeur des Panzergrenadierlehrbataillons 92 in Munster. Von 1975 bis 1980 fungierte er als Leiter des Heeresverbindungsstabes 9 der Infanterieschule der US Army in Fort Benning, Georgia. 1980/81 war er stellvertretender Kommandeur der Panzerbrigade 2 in Braunschweig. 1981 wurde er Inspizient Offizierausbildung Heer im Heeresamt (HA) in Köln. Von 1985 bis 1988 war er Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 31 in Oldenburg.

Danach war er Kommandeur der Offizierschule des Heeres (OSH) in Hannover. Von 1991 bis 1994 war er Kommandeur der 1. Panzerdivision in Hannover. 1994 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr, 1955–1999. Die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale. Teil 6b). Band 3: Laegeler – Quiel. Biblio-Verlag, Bissendorf 2005, ISBN 3-7648-2382-8, 94–95.