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Als Elternbildung bezeichnet man pädagogische Angebote, die Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Bewältigung ihre erzieherischen Aufgaben unterstützen sollen, ebenso wie bei der Gestaltung des familiären Alltags und bei weiteren sozialen Aufgaben.[1] Man unterscheidet zwischen

  • informeller oder informativer[2] Elternbildung durch die Massenmedien, also Ratgeberliteratur, Fernsehsendungen usw.,
  • funktioneller Elternbildung, die eine politische Zielsetzung hat und Eltern zur Mitarbeit in Erziehungseinrichtungen (Elternbeteiligung) heranzieht und
  • institutioneller Elternbildung im Rahmen der Erwachsenenbildung, zum Beispiel durch Elternkurse.[3]

Siehe auchBearbeiten

  • Elternarbeit, die Arbeit von Pädagogen mit den Eltern betreuter Kinder und Jugendlicher

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sieglinde Frank: Elternbildung – ein kompetenzstärkendes Angebot für Familien (Google eBook). Herbert Utz Verlag, 2010, ISBN 9783831609710. Seite 29 ff.
  2. Michaela Schmid: Erziehungsratgeber und Erziehungswissenschaft: zur Theorie-Praxis-Problematik populärpädagogischer Schriften. Julius Klinkhardt, 2011, ISBN 9783781517820. S. 19.
  3. Rudolf Tippelt, Aiga von Hippel: Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Springer, 2011, ISBN 9783531941653. S. 865.