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Als Electi wurden im Manichäismus, Teilen der Gnosis und späteren, an diese anschließenden Bewegungen wie z. B. bei den Katharern jene Mitglieder bezeichnet, welche alle Verpflichtungen dieser Religionen übernahmen, und daher im Gegensatz zu den „Auditores“ oder „Audientes“, die nur als „Zuhörer“ an rituellen Vollzügen und Glaubensunterweisungen (die griechische Bezeichnung Katechumenen erinnert zwar an das Katechumenat des Christentums, sie sind jedoch eher den christlichen Laien vergleichbar) teilnahmen, als Vollmitglieder ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaft angesehen wurden.

Die Electi unterlagen insbesondere dem Verbot jeglicher Sexualität und fast jeder Arbeit, außer Geldgeschäften, und hatten die Funktion der Fürbitte für die Katechumenen. Ihre Funktion entspricht also der der Priesterschaft, die es im Manichäismus so nicht gab. Aus ihnen wurden auch die Bischöfe entnommen.