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Die drei Elbschlösser vom Flugzeug aus gesehen
Die drei Elbschlösser von Südwesten (Johannstädter Elbwiesen) her gesehen
Die drei Elbschlösser von Südosten (Blasewitzer Elbwiesen) her gesehen

Die drei Elbschlösser, auch Albrechtsschlösser genannt, sind die am Dresdner Elbhang (im Stadtteil Loschwitz) gelegenen Bauwerke

(Aufzählung in flussaufwärtiger West-Ost-Reihenfolge wie auf den nebenstehenden Bildern)

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die im Volksmund gebräuchliche Bezeichnung Albrechtsschlösser rührt von der Entstehung der beiden Gebäude Schloss Albrechtsberg und Lingnerschloss her, die im Auftrag von Albrecht von Preußen errichtet wurden. Alle drei Anwesen entstanden im Zeitraum 1850–1861 auf dem Gelände des vormaligen Findlaterschen Weinbergs.

Da die Elbschlösser ein zentral gelegener und repräsentativer Bestandteil des Weltkulturerbes Dresdner Elbtal (2004–2009) waren, wurde 2007 im mittleren der drei (dem Lingnerschloss) das Welterbezentrum eingerichtet.

Lage, ParkanlagenBearbeiten

Die Elbschlösser befinden sich auf der Anhöhe am rechten Elbufer etwa 3 km stromaufwärts vom Dresdner Stadtzentrum zwischen Wasserwerk Saloppe und Dinglingers Weinberg unweit der „Loschwitzer Brücke“. Die Grundstücke sind als Parkanlagen im englischen Stil angelegt und bilden zur Elbseite hin Terrassen, die teilweise zum Weinbau genutzt wurden bzw. werden.

Die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg und vom Lingnerschloss (Villa Stockhausen) sind über mehrere Tore an der Bautzner Straße nahe der Haltestelle „Elbschlösser“ (Straßenbahnlinie 11) sowie über ein Tor am Weinhang des Lingnerschlosses zum Elberadweg tagsüber frei zugänglich. Die Parks von Schloss Albrechtsberg und Lingnerschloss bilden eine Einheit. Der Park und das Schloss Eckberg befinden sich, im Gegensatz zu den beiden anderen Schlössern, im Privatbesitz. Daher ist der Park den dortigen Restaurant- und Hotelgästen vorbehalten.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Elbschlösser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

LiteraturBearbeiten

  • Albert Schiffner: Kurzer Commentar zu der Aussicht vom Findlaterschen Weinberge bei Dresden. Dresden 1831.

Koordinaten: 51° 3′ 51″ N, 13° 47′ 52″ O