Ansicht des Leuchtschirms in Betrieb
Außenansicht, die beiden unterschiedlich großen Anoden der Steuertrioden sind gut zu erkennen

Die Elektronenröhre EM34 ist eine kreisförmige Abstimmungsanzeige, ein sogenanntes Magisches Auge. Sie wurde in Röhrenradios verbaut, um das korrekte Einstellen des Senders zu erleichtern. Ab ca. Mitte der 1950er Jahre setzten Radiohersteller auf die moderneren Novaltypen EM80, EM85 (Magischer Fächer) bzw. EM84 (Magisches Band).

Eine Besonderheit dieser Type ist die mit der EM11 eingeführte asymmetrische Leuchtwinkeländerung, die durch unterschiedliche Steuertrioden in der Röhre realisiert wurde. So können mit dem empfindlichen Leuchtwinkel schwache Sender ebenso leicht korrekt abgestimmt werden wie starke mit dem weniger empfindlichen.

Die normalerweise grün leuchtende Willemitleuchtschicht erschien durch gefärbte Gläser bzw. unterschiedliche Herstellungsprozesse des Leuchtschirms bei einigen Varianten bläulich oder gelblich.

LiteraturBearbeiten

  • Werner Espe: Werkstoffkunde der Hochvakuumtechnik. 3: Hilfsstoffe. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1957.

WeblinksBearbeiten