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Als Dysphorie wird eine Störung des emotionalen Erlebens (Affektivität) bezeichnet, wobei es sich in der Regel um eine „banale Alltagsverstimmung“ ohne Krankheitswert handelt. Betroffene erleben sich als unzufrieden, schlecht gelaunt, misslaunig oder missgestimmt, gereizt, mürrisch, verdrossen oder verärgert bzw. werden dementsprechend wahrgenommen.

Inhaltsverzeichnis

PsychopathologieBearbeiten

Eine anhaltende Dysphorie kann aber auch als Folge vielfältiger körperlicher und seelischer Erkrankungen, beispielsweise auch einer PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung) entstehen. Diese kann die Ausprägung einer komorbiden Depression annehmen.[1]

Als symptomatische Stimmungsänderung wird sie beim prämenstruellen Syndrom (prämenstruelle Dysphorie) sowie bei hirnorganischen Erkrankungen, Intoxikationen oder Entzugssyndromen beobachtet.

Siehe auchBearbeiten

Quellen und EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hofmann Arne (Hrsg.): EMDR - Praxishandbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen, Thieme, 5. erw. Aufl. 2014, S. 54 ISBN 978-3-13-118245-6

LiteraturBearbeiten

  • Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch, 261. Auflage, 2007 Walter de Gruyter, Berlin
  • Mathias Berger (Hrsg.): Psychische Erkrankungen – Klinik und Therapie, Elsevier, 3. Aufl. 2008

WeblinksBearbeiten

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