Hauptmenü öffnen
Doka GmbH

Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1958
Sitz Amstetten, Österreich
Leitung Harald Ziebula
Gerd Pechura
Mitarbeiterzahl 7.000
Umsatz 1.515 Mio. Euro (konsolidierter Umsatz Umdasch Group 2018)[1]
Branche Bauhilfsstoffhersteller
Website www.doka.com

Doka ist einer der weltweit größten Anbieter und Hersteller von Schalungen und Gerüsten. Die Zentrale des 1958 gegründeten Unternehmens befindet sich in Amstetten in Niederösterreich und gehört zu 100 % zur Umdasch Group. Weltweit beschäftigt Doka 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 160 Vertriebs- und Logistikstandorten in 70 Ländern (Stand 2019).[2] Die Produktion erfolgt mit Ausnahme der Dreischichtplatten im Zentralwerk in Amstetten. Die Dreischichtplatten werden im Zweigwerk in Banská Bystrica gefertigt. Das Leistungsspektrum von Doka reicht von der Bereitstellung von Schalungssystemen und Komponenten für den zivilen Hochbau bis hin zur Bereitstellung von technisch anspruchsvollen und flexiblen Schalungssystemen für den Brückenbau, Tunnelbau, Infrastrukturbau und Hochhausbau. Darüber hinaus werden Doka Schalungssysteme für architektonisch anspruchsvolle Sichtbetonprojekte eingesetzt, die auf ein besonderes Betonbild Wert legen.

Aktuelle Referenzprojekte von Doka umfassen etwa das KTM-Museum in Mattighofen, das Hochhaus Exchange 106 in Kuala Lumpur, die Luxuswohnanlage The Hills in Dubai, den Wohn- und Bürokomplex Hudson Yards in New York, die Nationalkathedrale in Bukarest sowie den SM Megamall Tower in Manila. Zudem stellt Doka die Schalung für die Errichtung des Central Park Towers in New York City bereit. Mit einer Höhe von 472 Metern wird es das höchste Wohngebäude der Welt sein und das zweithöchste Gebäude der Stadt.

Der Name „Doka“ leitet sich von den österreichischen Donaukraftwerken (kurz DOKW, gesprochen do-ka-weh) ab, für die in den 1950er Jahren erste Schalungsplatten geliefert wurden.[3]

GeschichteBearbeiten

1958 wurde die österreichische Doka und drei Jahre später das deutsche Tochterunternehmen gegründet.[4] 1965 entwickelte das Unternehmen eine Großflächenschalung mit nur drei Systemteilen und 1971 die erste Kletterschalung. Im Jahre 1977 wurden Niederlassungen in Brasilien und Kuwait eröffnet. 1985 kam das Rahmenschalungssystem Framax auf den Markt. 1990 wurde ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Amstetten eingerichtet, das sich laufend mit dem Testen von neuen Materialien (z. B. Betonrezepturen) und mit der Entwicklung zukunftsweisender Produkte und Dienstleistungen befasst.

1999 erreichte Doka erstmals einen Umsatz von 5 Milliarden Schilling. 2002 übernahm Doka den US-amerikanischen Schalungshersteller Conesco. 2012 entwickelte Doka am Markt befindliche Deckenschalungssysteme weiter und bringt die neue Element-Deckenschalung Dokadek 30 auf den Markt.[4] Im Jahr 2015 übernahm Doka die Herstellung von Schalungsplatten der Wiehag.[5]

2004 wurde in Dubai unter Einsatz von Doka-Schalungen das höchste Gebäude der Welt errichtet, der Burj Khalifa. 2016 wurde mit der Übernahme des Technologieunternehmens B|A|S[6] die Digitalisierung Teil des Geschäftsmodells von Doka. 2018 feierte Doka gemeinsam mit ihrem Mutterkonzern das 150-jährige Bestehen der Umdasch Group.

Ab 2019 wird die U-Bahn in Sydney mit Tunnelschalungen von Doka ausgebaut.[7]

ProdukteBearbeiten

Zum Produktsortiment von Doka gehören Schalungssysteme für Wände und Decken sowie Kletter- und Selbstkletterschalungen. Des Weiteren werden Traggerüste sowie Arbeits- und Schutzgerüste gefertigt.

Neben Herstellung und Vertrieb von Schalungen und Gerüsten übernimmt Doka bei Bedarf auch die Vermietung und Instandhaltung aller benötigten Teile. Weitere Dienstleistungen sind der Sonderschalungsbau und die Durchführung von Schulungen.

MitgliedschaftBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Doka Group – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten