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Dogman (2018)

Spielfilm von Matteo Garrone (2018)

Dogman ist ein Filmdrama von Matteo Garrone, das am 18. Oktober 2018 in den deutschen Kinos angelaufen ist.

Filmdaten
Deutscher TitelDogman
OriginaltitelDogman
ProduktionslandItalien
Originalspracheitalienisch
Erscheinungsjahr2018
Länge99 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieMatteo Garrone
DrehbuchUgo Chiti,
Matteo Garrone,
Massimo Gaudioso
ProduktionPaolo Del Brocco,
Matteo Garrone,
Jean Labadie,
Jeremy Thomas
MusikMichele Braga
KameraNicolai Brüel
SchnittMarco Spoletini
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Marcello ist ein ruhiger Hundefrisör, der in Magliana in der Nähe von Rom lebt. Er arbeitet, liebt seine Tochter Alida und pflegt friedliche Beziehungen zu seinen Nachbarn. Aber er handelt auch mit Kokain, um sein Einkommen aufzubessern. Einer seiner Kunden ist Simoncino, ein gewalttätiger früherer Boxer, der seine Umgebung bestiehlt und terrorisiert. Marcello erhält gelegentlich einen kleinen Anteil von dessen Beute.

Eines Tages hat Simoncino herausgefunden, dass Marcellos Laden an einen Juwelenladen grenzt und er schlägt Marcello vor, ein Loch in die Wand zu brechen und den Nachbarladen auszurauben. Jedoch Marcello will seine Freundschaft zu den anderen Nachbarn nicht auf's Spiel setzen. Simoncino zwingt ihn, den Schlüssel herauszugeben, räumt den Laden aus und am nächsten Tag verhaftet die Polizei Marcello, weil die Indizien gegen ihn sprechen. Da er Simoncino nicht verpfeifen will, muss Marcello ins Gefängnis.

Ein Jahr später wird Marcello wieder freigelassen, aber seine Nachbarn machen ihn für den Ladenraub verantwortlich und wollen nichts mit ihm zu tun haben. Seine Geschäfte laufen jetzt schlechter. Simoncino zeigt sich in keiner Weise für Marcellos Loyalität dankbar und hat alles Geld – auch Marcellos Anteil – für ein Motorrad ausgegeben. Marcello ist nun weniger bereit nachzugeben und weil Simoncino ihm seinen Anteil verweigert, verbeult Marcello sein Motorrad. Am nächsten Tag schlägt und erniedrigt Simoncino ihn vor allen Nachbarn. Nun sinnt Marcello auf Rache.

Einige Tage später sagt Marcello zu Simoncino, er habe Drogenhändler kennengelernt und er wolle diese in seinem Laden ausrauben. Er bittet Simoncino, ihm bei seinem Plan zu helfen und er könne dann einen großen Teil der geraubten Drogen behalten. Im Laden überredet Marcello Simoncino, sich in einem Käfig zu verstecken, um die Drogenhändler dann zu überraschen. Als Simoncino im Käfig sitzt, verschließt Marcello den Käfig und sagt ihm, dass es einen anderen Plan gebe und dass dieses Mal Simoncino der Gedemütigte sein werde. Wild vor Wut gelingt es Simoncino, den Käfig aufzubrechen. Marcello schlägt ihn mit einer Eisenstange nieder. Als Simoncino wieder zu Bewusstsein kommt, versucht er, den Hundefrisör zu erdrosseln. Beim Versuch sich zu befreien, erwürgt Marcello den ehemaligen Boxer mit einer Hundekette.

Um den Leichnam verschwinden zu lassen, fährt er ihn zum Strand und will ihn dort verbrennen. Dann löscht er die Flammen wieder und will seinen Nachbarn zeigen, dass er sie von Simoncino befreit hat. Doch alle Nachbarn sind verschwunden und haben ihn alleine gelassen.

KritikBearbeiten

„Die beeindruckende Charakterstudie spart nicht mit Spott und Ironie und entwirft mit Elementen des Film noir ein gespenstisches Bild des krisengeschüttelten Landes.“

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten