Diskussion:Radiohorizont

Letzter Kommentar: vor 3 Monaten von 2003:6:314C:EEF8:9EC2:6E7C:A154:28FA in Abschnitt RADAR-Horizont

Hallo zusammen, nach zweimaligem Löschen des Beugungseffektes:

Es geht beim Begriff "Radiohorizont" doch um den Unterschied in der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen zur optischen Sicht (allerdings ohne die Berücksichtigung anomaler Ausbreitungseffekte)!

Der Satz:

"Der Radiohorizont bezeichnet die Orte, an denen von einem Sender ausgehende direkte Radiowellen genau tangential zur Erdoberfläche verlaufen." oder

"The locus of points at which direct rays from a point source of radio waves are tangential to the surface of the Earth."

bezeichnet ja genau diese rein optisch Sicht! Wodurch eine Vergrößerung über den optischen Horizont hinaus erreicht wird, wird dadurch eben NICHT festgelegt.

Und da spielt im Bereich von 30 MHz bis 300 MHz nun mal Beugung eine größere Rolle als die Brechung. Sowie der "Radiohorizont" mit der überall gleich großen Brechzahl der Luft berechnet wird, kann die Erdkrümmung ja auch überall als konstant angenommen werden. Der Beugungseffekt nimmt allerdings mit zunehmder Frequenz ab. Insofern bilden die nachfolgenden Formeln den Effekt nicht ab, er ist aber dennoch vorhanden. Jedenfalls ist er in der Funkpraxis deutlich spürbar.

Eine Definition des "Radiohorizonts", die sich ausschließlich auf die Brechung fokussiert, mag formal nach ITU richtig sein, ist aber meiner Meinung nach untauglich, zumindest für den oben genannten Frequenzbereich.

--134.169.16.19 12:40, 10. Nov. 2008 (CET)Beantworten

Leider ist deine Meinung keine Zitierfähige Quelle. Siehe auch WP:TF. --P.C. 12:48, 10. Nov. 2008 (CET)Beantworten
Auch das sichtbare Licht kann über den (optischen) Horizont hinausreichen. Das ist z.B. jeden Morgen und jeden Abend eindrücklich zu beobachten. Effekte wie die Streuung an Wolken oder Reflexion an Luftschichten (z.B. Fata Morgana) werden beim optischen Horizont ebenfalls nicht berücksichtigt. Trotzdem ist seine Definition nicht unsinnig. Welcher Ausbreitungseffekt (Beugung, Streuung, Brechung, etc.) jeweils den größeren Einfluss auf die wie auch immer definierte Reichweite der elektromagnetischen Wellen hat, kann nicht generell beantwortet werden und ist oft auch zeitlich sehr unterschiedlich.--Vhfuhf 11:35, 11. Nov. 2008 (CET)Beantworten
Um obigen Einwand der IP nochmals aufzugreifen, dass aus den genannten Zitaten der ITU-Quellen nicht hervorgehe wodurch die Differenz zwischen optischem Horizont und Radiohorizont entsteht, ist natürlich erst einmal berechtigt. Jedoch würde es zu weit führen, alle Aspekte aus den Quellen hier zu zitieren. Dazu gibt es auch entsprechend gute, nicht immer billige Fachliteratur, die trotz Wikipedia nach wie vor ihre Berechtigung hat. Trotzdem habe ich den Artikel um zwei Quellenangaben erweitert, aus denen hoffentlich klar wird, dass Effekte wie Beugung, Streuung und Reflexion nicht zur Berechnung des Radarhorizonts beitragen, üblicherweise aber sehr wohl die Auswirkungen der Brechung in der Normalatmosphäre. Der Radiohorizont stellt deshalb auch nicht die Grenze der Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen dar sondern dient lediglich als Hilfsmittel, diese Ausbreitung zu berechnen. --Vhfuhf 23:57, 12. Nov. 2008 (CET)Beantworten

Genauigkeit

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"genau tangential" am A... vorbei! Funkhorizonte sind sowohl frequenz- als leistungsabhängig und können daher nie gerade genau optisch sein. Blödipedia ist nicht dazu da, Theorien zu erfinden oder Unsinn aus dummen Büchern hirnlos abzuschreiben.--91.34.196.43 20:12, 20. Mär. 2015 (CET)Beantworten

Lies bitte den ganzen Absatz, die Referenz [1] dazu, verstehe diese und unterlasse den beleidigenden Diskussionsstil! --Joerg 130 (Diskussion) 22:37, 20. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Man beachte insbesondere, dass "Er verläuft meist in größerer Entfernung als der optische Horizont" schon im Text steht. --mfb (Diskussion) 14:33, 21. Mär. 2015 (CET)Beantworten

Dubiose Einführung der Formel

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Die erste Formel des Abschnitts „Prinzipielle Berechnungen“, „  mit   als Erdradius und   als Höhe der Sendeantenne über ebener Erde“, ist meines Erachtens die Faustformel für den rein optischen Horizont bei geradliniger Sicht (ohne Atmosphäre oder Beugung). Das entspricht auch der Aussage in Horizont#Horizont in der Nautik, Kimmlinie: „[…] folgende Näherungsformel   […]“.

Der hiesige Artikel redet im Folgenden von einem Faktor von 4/3, den man (als „scheinbare Vergrößerung des Erdradius“) in die Formel einbauen kann, um den eben etwas größeren Radiohorizont zu schätzen.

So weit, so gut, aber dann sollte man die erste Formel nicht gleich am Anfang mit „Diese über den optischen Horizont hinausgehende Reichweite s bis zum Radiohorizont beträgt näherungsweise“ vorstellen. Oder man muss das „mit R als Erdradius“ schon gleich durch den mit passendem Korrekturfaktor vergrößerten Radius ersetzen, dann erklärt aber der Anfang unnötig viel auf einmal. --DK2EO (Diskussion) 17:27, 14. Mai 2020 (CEST)Beantworten

Hier stimm etwas nicht

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In allen Seefahrt-Handbüher gibt es eine Formel für die Berechnung "Feuer in der Kimm". Die lautet 2,075 x (würzel h1 + würzel h2). Es handelt sich dabei um die optische Distanz.

Hier wird es angegeben, dass Distanz würde betragen: wurzel (2 x R) x (würzel h1 + würzel h2). Bei dem mittlerem Erdradius 6370 km (wie hier angegeben) würde der Faktor vor der Klammer sein müssen: würzel(2x 6,370) = 3,57 und nicht 2,075...

Wo liegt das Problem?

--2001:4DD0:4E86:0:64E5:473B:F92:5CD7 21:21, 1. Mär. 2023 (CET)Beantworten

RADAR-Horizont

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Der Hinweis auf den Radiohorizont des Zieles, der sich zum Radiohorizont des RADARs addieren soll, ist falsch. Die Funktionsweise einer RADAR-Anlage ist hier bestimmt irgendwo erklärt worden. Zusammengefasst ist die Reichweite des RADARs dadurch definiert, in welcher Entfernung Ziele erfasst werden können, die über eine vorgegebene Rückstrahlfäche verfügen. Dass heißt, der Radiohorizont reicht weiter, als der definierte RADAR-Horizont. Der RADAR-Horizont nähert sich dem realen Radiohorizont immer weiter an, je größer das Ziel ist, dessen Echo erfasst werden soll. --93.245.114.60 21:47, 25. Feb. 2024 (CET)Beantworten

Diese Aussage ist leider nicht korrekt: Für die Betrachtung des RADAR-Horizonts ist es egal, dass es sich beim Signal des Zieles um eine Reflexion handelt. Wenn man die Reichweite von Funkantennen betrachtet, ist es ja auch egal, welche von beiden gerade sendet. Also berechne den Radiohorizont des RADARs und anschließend den des Zieles (Antennenhöhe = Flughöhe) - überlappen sich die Bereiche = Ziel erfasst / keine Überlappung = kein Ziel. --2003:6:314C:EEF8:9EC2:6E7C:A154:28FA 22:42, 27. Feb. 2024 (CET)Beantworten