Diskussion:Preußentum und Sozialismus

Letzter Kommentar: vor 9 Jahren von 2001:A60:1561:B401:C57:F100:17D:ED1E

Bewertung unvollständig

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An und für sich ein informativer und guter Artikel, jedoch bleibt er in der Bewertung auf der halben Strecke stecken. Zwar reflektiert er nämlich über die Relevanz der DDR als "sozialistisches Preussen" in Spenglers Sinne, aber eine naheliegende, dabei aufkommende Frage bleibt unbeantwortet: wie erklärt man die Bundesrepublik im Sinne Spenglers? Laut Spengler ist uns der angelsächsische Parlamentarismus wesensfremd, jedoch haben wir ihn nun seit 60 Jahren. Das müßte laut Spengler im Umkehrschluß bedeuten das wir "die eigenen Bedingungen und Bedingtheiten vernachlässigen". Wenn wir nun bedenken wie und von wem Westdeutschland nach dem Krieg umerzogen wurde, und wir darüber reflektieren wie nah oder fern uns heute frühere "eigene Bedingungen und Bedingtheiten" stehen dann käme man unter Umständen zu interessanten Erkenntnissen. Nun bin ich nur ein interessierter Leser und habe keinerlei tiefere Kenntnisse, aber dieser Frage nachzugehen fände ich schon interessant. Vielleicht gibt es ja auch Ausführungen dazu? 84.181.110.77 08:33, 14. Jun 2006 (CEST)

Das ist keine Antwort, aber: zum einen muß natürlich Spengler nicht unbedingt recht haben. Zum anderen differenziert er genauer: er meint genau preußische Charakterzüge. Die Alliierten haben Preußen über die Schippe springen lassen, die Bundesrepublik umfaßte ursprünglich keinerlei eigentlich preußisches Gebiet (nur nichtpreußische Gebiete, die vom Wiener Kongreß Preußen zugesprochen wurden oder dieses sich in den 1860er Kriegen annektiert hatte).--2001:A60:1561:B401:C57:F100:17D:ED1E 23:23, 12. Mär. 2015 (CET)Beantworten

Bewertung

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Die Bewertung klingt vielmehr wie eine Art tendenziöser Essay auf geistig und sprachlich niederem Nieveau. Begriffe wie "Grundübel" - in Bezug zur Schrift Spenglers - oder eine angebliche "Vertäufelung" des Marxismus haben in einem lexikalischen Text nichts zu suchen. Ich bitte daher einen bevollmächtigten "Wiki-Guru" oder wie auch immer Sie sich nennen, dies abzuändern.