Diskussion:Johannische Kirche

Aktive Diskussionen

Einordnung (Kirche/Sekte)Bearbeiten

2006/2008

Die "johannische Kirche " ist keinesfalls eine "christliche Kirche", sie ist eine Sekte. Kennzeichen christlicher Kirchen ist, dass mit der Menschwerdung Christi die Offenbarung abgeschlossen ist. Die Johannische Kirche hingegen behauptet, durch Weißenberg eine Neuoffenbarung erhalten zu haben. ~~ --> Sry, so stimmt das leider gar nicht; die Kirche orientiert sich - nomen est omen - an der Offenbarung des Johannes. Darum "Johannische" Kirche. Erst informieren, dann schreiben!(nicht signierter Beitrag von 172.158.32.143 (Diskussion) 4. Oktober 2006 um 12:11 Uhr)


Das Problem der Sekte sind nicht die einfachen Mitglieder, sondern die Amtsträger und Prediger, die Amts und Machtmissbrauch betreiben und von den Spendengeldern leben und sich schön von den Mitgliedern bezahlen lassen. Sie gelten als was besseres, weil sie angelbich Diener Gotter sind. Sind sie aber nicht, sie lassen sich bedienen. Der, der Kritik übt, wird ausgegrenzt oder wie in meinem Fall vertrieben. (nicht signierter Beitrag von 93.199.254.220 (Diskussion) 13:47, 12. Sep. 2019 (CEST))


  1. @(nicht signierter Beitrag von 172.158.32.143 (Diskussion) 4. Oktober 2006 um 12:11 Uhr): Worin genau soll diese Neuoffenbarung bestehen?

Die Kirche wird korrekt als "religiöse Gemeinschaft" bezeichnet, der Artikel ist im großen und ganzen vollständig, deshalb Baustein entfernt.-Frado 16:07, 5. Okt 2006 (CEST)

Vollständigkeit widerspricht nicht Überarbeitungsbedard. De Stil ist völlig daneben. --Pjacobi 16:32, 5. Okt 2006 (CEST)

Richtig, Pjacobi, der Stil ist zu wenig enzyklopädisch, passt eher auf die Homepage der Johannischen Kirche. Sachlich-distanzierterer Eintrag wäre wünschenswert.--Frederik Beyer 14:20, 2. Jan. 2008 (CET)

Die Johannische Kirche ist eine christliche Kirche. Laut Wikipedia steht unter Kirche: Das Wort Kirche (Etymologie: griechisch kyriaké =„dem Herrn gehörig“, später althochdeutsch kiricha) bezeichnet

   * die christliche Gemeinde, sowohl lokal als auch universal im Neuen Testament, siehe Ekklesia
   * die Gemeinschaft aller Christen, siehe Ekklesiologie
   * die einer bestimmten Konfession oder Denomination zugehörige, in einer festen Organisationsform zusammengeschlossene christliche Glaubensgemeinschaft, siehe Kirche (Organisation)
   * ein Gebäude, das der Versammlung der Glieder einer christlichen Gemeinde dient, siehe Kirchengebäude
   * umgangssprachlich auch den christlichen Gottesdienst.

Die Kirchendefinition der evangelischen und katholischen Theologie ist hingegen sehr parteiisch und in etwa so, als ob man in Wolfsburg schreibt, wie die Autos in Stuttgart sind. Evangelische und katholische Kirche haben sich zudem jahrhundertelang gegenseitig als Sekten verklagt. Wikipedia sollte sich von solch parteiischen Definitionen fern halten.(nicht signierter Beitrag von 217.83.48.242 (Diskussion) 1. November 2006 um 15:20 Uhr)

Ich schlage vor, den Link von Dr. Joachim Valentin zu streichen. Leider enthält er diverse sachliche Fehler (falsche Jahresangaben, Zahlen, Begriffe etc.). Solch eine unvollständige Recherche im Offensichtlichen entwertet die ganze Aussage. Vielleicht hätte Herr Valentin mit der Johannischen Kirche statt über sie sprechen sollen.(nicht signierter Beitrag von 217.83.48.242 (Diskussion) 1. November 2006 um 15:53 Uhr)

Die Frage ob eine Kirche christlich ist oder nicht hängt meines Erachtens davon ab, ob ein Betrachter konfessionell theologisch oder religionsgeschichtlich "säkular" an die Frage herangeht. Wenn die Theologien der beiden "Volkskirchen" evangelisch-lutherisch oder römisch-katholisch als Maßstab genommen werden, ist die johannische Kirche nicht christlich. Wird ein religionsgeschichtlicher Maßstab angesetzt, ist die johannische Kirche ein Teil christlich-abendländischer Religionsentwicklung. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, läßt sich sagen, dass sie christlich ist. Eine Diskussion um Christlichkeit kann ich also nur vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Herangehens klären. Von dieser grundsätzlichen Frage ab, aber läßt sich sicher bemerken, daß durch die zentrale Rolle, die Joseph Weißenberg in der Theologie der johannischen Kirche spielt, es vielen Gläubigen in anderen abendländisch-christlichen Kirchen schwerfallen dürfte, die johannische Kirche als christliche Gemeinschaft wahrzunehmen. Viele Grüße! Stephen_Daedalus--139.18.189.141 12:28, 12. Jan. 2008 (CET)

2018

Eine Systematik der Glaubenssysteme ist ohnehin kaum möglich; trotzdem muss der Artikel eine solche Einordung natürlich versuchen / den Forschungsstand abbilden. Damit die Aussage die nötige Neutralität und Aussagekraft erhält, muss der Artikel hierfür die Kriterien offenlegen, nach denen man systematisiert - und auch kurz auf die Theorieprobleme hinweisen, die sich bei dieser Kladistik ergeben. Eine Beschreibung als "Sekte" oder "Kirche" hilft hier rein gar nichts; wer ausschließlich einen der beiden Begriffe fordert, will die Glaubensgemeinschaft persönlich bewerten - sonst nichts. Es ist richtig, dass der Sektenbegriff durch Gruppen wie Scientology heute synonym zu "Gefahr" und "Vereinnahmung" verstanden wird. Nach den zahlreichen (Medien-)Skandalen um die katholische Kirche mit Kindesmissbrauch, Veruntreuung etc. wäre die moralische Einstufung der kath. Kirche als "gefährliche Sekte" da eher einleuchtend - aber praktisch m.E absurd, weil die Vereinnahmung und die Ausnutzung des Einzelnen nicht das eigentliche Kerngeschäft der Katholiken ist. Deshalb käme auch niemand auf die Idee, der Katholischen Kirche das Warn-Etikett "Sekte" anzuhängen - obwohl der Begriff ursprünglich "Glaubensgemeinschaft" bedeutet und daher für ALLE Glaubenskollektive wie Kath./Evagelisch/Juden/Moslems/Buddhisten /Hindus passt. "Sekte" ist als Begriff insofern äußerst polysem und sollte in einer Enzyklopädie möglichst vermieden werden. Stattdessen könnte man im Artikel ggfs. einen Abschnitt "Kritik" einfügen, in dem Hinweise über Gefährdungspotentiale untergebracht werden. Das dürfte hier hilfreicher sein. Noch besser wäre es ggfs. die Johannische Kirche nicht mit J. Weißenberg als Gemeindebegründer in einen Topf zu werfen und dadurch ein riesiges Durcheinander zu stiften, sondern beide Themenstränge wirklich separat zu behandeln, zumal die Gemeindemitglieder der Joh. Glaubensgemeinschaft Josef Weißenberg durchaus nach unterschiedlichen Aspekten beurteilen und gewichten. Insofern ist auch hier die Gleichsetzung der Gemeinschaft mit ihrem Stifter genauso unsinnig wie die Gleichsetzung von Siddharta mit dem Buddhismus, bei dem nach rund 2500 Jahren sogar zu absoluten Kernfragen wie Wiedergeburt etc. kein Konsens mehr besteht. Fazit: Der Artikel in seiner jetzigen Form ist ziemlich irreführend und daher weitgehend nutzlos. Es war offenbar keine gute Idee, hier einen Homepage-Text für Wikipedia zu instrumentalisieren, der nicht annähernd enzyklopädische Funktionen erfüllt - ebensowenig wie die teils absurd geführte Diskussion über Neutralität. (Beitrag von M. Schulz, 172.158.32.143 (Diskussion) 7. Oktober 2018 um 10:10 Uhr)

Nachchristliche Offenbarungsreligion?Bearbeiten

Der Ausdruck nachchristliche Offenbarungsreligion ist meinen Augen eine theologische Konstruktion, die nicht viel weiterhilft. Nachchristlich was soll das sein? Da müßte jemand ja erst einmal festgelegt haben, wann denn "das" Christentum geendet haben soll. Offenbarungsreligion hilft in meinen Augen auch nicht viel weiter. Die drei mosaischen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) beruhen auf Offenbarungen. Das ist nichts besonderes, sondern der Tradition innewohnend. Ich habe das jetzt mehrfach einfach durch Religionsgemeinschaft ersetzt, aber die Veränderung wurde immer wieder zurückgesetzt. Der Begriff Religionsgemeinschaft ist aber neutraler und die Theologie der johannischen Kirche geht doch aus dem Artikel hervor. Oder jemand soll mir schlüßig erklären was der Begriff heißen soll. Stephen_Daedalus--139.18.25.76 15:07, 12. Jan. 2008 (CET)

FinanzierungBearbeiten

"Die Mitglieder setzen die Höhe ihrer Beiträge selbst fest. ... Es existiert ein fester Kirchenbeitrag, der nicht von den Mitgliedern selbst festgelegt wird. Zur Zeit der DM handelte es sich bei Erwachsenen um einen Monatsbeitrag von mind. 10,- DM." Erster und zweiter Satz widersprechen sich. Selbst festgelegt oder nicht? Zum anderen könnte man mal den aktuellen Eurobetrag einfügen. Saxo 09:02, 4. Nov. 2008 (CET)

Der Mindestbeitrag liegt heute bei 5€ Irgendwie müssen die Gebäude gereinigt werden (machen aber die Mitglieder selbst) und der Strom gezahlt werden.

Der Gründer Joseph Weißenberg wollte nie eine eigene Kirche gründen, jedoch wies er auf Praktiken z.B. in der Katholischen Kirche hin, die er als nicht Ur-Christlich empfand. So führte er z.B. mit den damaligen kath. Kirchenoberen Diskusionen und kam zu keiner Einigung z.B. in Fragen "Beichtstuhl". Denn ein Priester kann einem "Sünder" nicht vergeben egal wievlie Gebete er dazu befiehlt, sondern nur Gott selbst kann vergeben.

Da es zu keiner Einigung kam (nicht alleine nur wegen diesem Punkt), wurde zuerst die "Vereinigung ernster Forscher von Dieseits zum Jenseits" gegründert, welche dann zuerst zur Evgl. - Johannsichen Kirche wurde und später dann nur noch Johannische Kirche hieß. Gez. Ein Mitglied (nicht signierter Beitrag von 79.194.37.25 (Diskussion) 13:17, 19. Okt. 2010 (CEST))

MitgliederBearbeiten

Vielleicht noch ganz interessant zum Unterpunkt "Struktur". Die Johannische Kirche ist ausschließlich gemeindegebunden. Das heißt, wer nicht in der Lage ist, regelmäßig am Gemeindeleben teilzunehmen, kann nicht Mitglied der Kirche sein. Hab ich am eigenen Leibe spüren müssen, da die nächsten Gemeinden (Wiesbaden und Baden-Baden) beide etwa 100 km entfernt sind. Meine Gesuche wurden zweimal abgelehnt. Saxo (Diskussion) 17:30, 18. Nov. 2016 (CET)

@Saxo: Ja, nach meinen Informationen eines Gemeindeleiters ist auch in der Johannischen Kirche eine Mitgliedschaft an Voraussetzungen gebunden. Jugendliche nehmen bspw. wie alle evangelischen Gläubigen am Konfirmationsunterricht teil und weisen ein Grundwissen v.a. über die Inhalte der Bibel oder das Wirken Luthers und historisches Kontextwissen in einer Prüfung nach. Daran schließt sich die Konfirmation an, durch die der Jugendliche ein vollberechtigtes Mitglied der Gemeinde wird. Auch erwachsene Außenstehende können sich konfirmieren lassen. Ein Austritt ist ebenso jederzeit formlos möglich - anders als bspw. beim Austritt aus einer kath. Kirche, die unter Zahlung einer Austrittsgebühr beim zuständigen Amt (i.d.R. Bürgerbüro oder Einwohnermeldeamt) persönlich vorgenommen werden muss. Eine aktive Teilnahme am Gemeindeleben ist nach meinen Informationen zwar gerne gesehen, aber nicht Voraussetzung für die Gemeindezugehörigkeit. ~~M. Schulz, 7.10.2018
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