Diskussion:Gaubald

Letzter Kommentar: vor 1 Jahr von 46.23.204.154 in Abschnitt Kirche in Aschheim

Zu keinem Zeitpunkt befand sich im frühen Mittelalter und auch später nicht das episcopium, der Bischofssitz, im Kloster St. Emmeram, der bischöflichen Grabkirche. Bis ca. 920 lag St. Emmeram außerhalb der Stadtmauer und war ungeschützt. Ausgeschlossen ist ferner, daß der Diözesan seine kathedra in einer Klosterkirche aufgestellt hat; das war nach geltendem Kirchenrecht verboten. Bischof Gaubald war auch nicht Abt des Klosters St. Emmeram, sondern Eigenherr des Klosters; ihm bzw. dem jeweiligen Diözesan gehörten weitere Klöster im Bistum (Obermünster; ab 833 Mondsee; Berg, Wörth, Engelbrechtsmünster u.a.). In diesen Klöstern hieß der Bischof rector oder presul monasterii.

Kirche in Aschheim

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Die erste Grablege Emmerams war 652 die "gemauerte Kirche des heiligen Apostels Petrus" (vgl. Arbeos Emmeramsvita c. 24). Heute ist es die Aschheimer Pfarrkirche St. Peter und Paul. Siehe dazu Hermann Dannheimer (et al.), Neue Ermittlungen im Fall des Bischofs Emmeram, in: Bayerische Vorgeschichtsblätter 77 (2012) 109-129. In der Georgskirche - sie und ihre Nachfolge- und Neubauten lagen bis etwa zur Mitte des 10. Jahrhunderts außerhalb der Stadtmauern von Regensburg - fand Emmeram zur Regierungszeit des bayerischen Herzogs Theodo I (siehe die Diskussion dort) seine endgültige Ruhestätte. Unter Bischof Gaubald (*um 700 - 761) wurde Emmeram umgebettet. --46.23.204.154 19:40, 17. Okt. 2022 (CEST)Beantworten