Deutungshoheit

Umsetzung eines Letztbegründungs-Anspruches der Wahrheit

Mit Deutungshoheit bezeichnet man das von einer Person oder Institution beanspruchte Recht, etwas allein und mit allumfassender Gültigkeit „deuten“ – also werten – zu können oder zu dürfen.[1] Treffen beispielsweise im Diskurs über eine Definition verschiedene Aussagen aufeinander, entscheidet die Deutungshoheit über deren endgültige Deutung. Der Wortteil "Hoheit" impliziert hierbei eine ihr innewohnende Autorität, die Voraussetzung für ihre Akzeptanz ist.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hans-Bernd Brosius, Katja Schwer: Die Forschung über Mediengewalt. Deutungshoheit von Kommunikationswissenschaft, Medienpsychologie oder Medienpädagogik. Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3371-5.

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: Deutungshoheit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Duden | Deutungshoheit | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. Abgerufen am 20. Januar 2021.