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Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist nach eigenen Angaben ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der in Deutschland tätigen PR-Fachleute. Er wurde im Mai 1987 gegründet und wird von der Deutschen Public Relations Gesellschaft, der Gesellschaft Public Relations Agenturen, dem Bundesverband deutscher Pressesprecher sowie der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung getragen, wobei letztere den Rat im Oktober 2017 im Streit verlassen hat.[1]

Der Rat sieht es als seinen Auftrag an, kommunikatives Fehlverhalten gegenüber der Öffentlichkeit zu ahnden und vergleicht sich in dieser Hinsicht mit dem Deutschen Presserat und dem Deutschen Werberat. Entscheidungsmaßstab seiner Arbeit ist der PR-Verhaltenskodex Code de Lisbonne.

Der Vorsitzende war von 2012 bis 2018 Günter Bentele. Zum 1. Januar wurde Lars Rademacher einstimmig als Nachfolger gewählt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Thomas Dillmann, Bad Honnef: Zoff im DRPR: de’ge’pol tritt aus und überzieht BdP, DPRG und GPRA mit Vorwürfen. PR-Journal, 27. Oktober 2017, abgerufen am 30. Oktober 2017 (deutsch).