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Die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft e. V. (DBG) ist eine als gemeinnützig anerkannte Vereinigung von wissenschaftlichen Bodenkundlern und anderen an der Bodenkunde interessierten Personen.[1]

Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft
(DBG)
Zweck: Fachgesellschaft für Bodenkunde
Vorsitz: Georg Guggenberger
Gründungsdatum: 1926
Mitgliederzahl: ca. 2000
Sitz: Göttingen
Website: www.dbges.de

Inhaltsverzeichnis

Struktur und AufgabenBearbeiten

Sie wurde 1926 in Berlin als Sektion der Internationalen Bodenkundlichen Gesellschaft gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1949 die Neugründung in Wiesbaden. Sie hat heute etwa 2000 Mitglieder. Sitz ist seit 2012 Göttingen, zuvor war es Oldenburg. Die Jahrestagungen der DBG sind die wichtigste Plattform für den Austausch bodenkundlicher Erkenntnisse im deutschsprachigen Raum und finden alle zwei Jahre statt.

Vorstandsmitglieder sind: Georg Guggenberger, Ute Wollschläger, Jens Utermann, Friederike Lang und GF Christian Ahl.

Ehrenmitglieder sind: Hans-Peter Blume, Hendrik de Bakker, Hans-Joachim Fiedler, Immo Lieberoth, Monika Frielinghaus, Dietrich Rau († 2015), Othmar Nestroy, Peter Hugenroth, Günter Roeschmann, Hans Sticher, Udo Schwertmann († 2016), Bernhard Ulrich († 2016), Botho Wohlrab, Wolfgang Zech.

Der Verband verfügt über folgende Kommissionen, deren Vorsitzende dem erweiterten Vorstand angehören.

  • Bodenphysik und Bodenhydrologie
  • Bodenchemie
  • Bodenbiologie und Bodenökologie
  • Bodenfruchtbarkeit und Pflanzenernährung
  • Bodengenetik, Bodensystematik, Bodeninformation
  • Bodenschutz und Bodentechnologie
  • Bodenmineralogie
  • Boden in Bildung und Gesellschaft[2]

Die eigene Zeitschrift heißt Journal of Plant Nutrition and Soil Science (früher: Zeitschrift für Pflanzenernährung und Bodenkunde) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung heraus. Daneben gibt es die Mitteilungen der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, in denen auch die Exkursionsführer und Tagungsbände zu den Jahrestagungen erscheinen. Die Grünen Blätter bringen unter anderem kurzfristige Mitteilungen über Tagungen und Entwicklungen an den bodenkundlichen Instituten. Hinzu kommen als Online-Publikation die Berichte der DBG.

Als Auszeichnungen verleiht der Verein den Emil-Ramann-Medaille sowie den Fritz-Scheffer-Preis und den Ulrich-Babel-Preis.[3][4][5]

Zusammenarbeit besteht unter anderem mit:

LiteraturBearbeiten

  • Hans-Peter Blume: 1926–2001. 75 Jahre Bodenkundliche Gesellschaft. (= Mitteilungen der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft. Band 97). 2001, DNB 965001164.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten