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Demoralisierung ist ein Prozess, durch den ein Akteur die psychologische Widerstandskraft eines Gegners mittels Ausübung von psychologischem Druck oder Gewalt zu brechen versucht.

Die Demoralisierung gelangt bewusst – zum Beispiel als Folge von strategischen oder taktischen Entscheiden in militärischen Kampfsituationen (Beispiel: Liquidierung einer Führungsperson), im Sport und in der Arbeitswelt – aber auch unbewusst in vielen kompetitiven Situationen zur Anwendung.

Der Nutzen der Demoralisierung liegt darin, dass die Kosten eines Sieges – und darum geht es in kompetitiven Situationen – für den anwendenden Akteur sinken, da der Gegner seine eigene Stärke zunehmend in Frage stellt und dadurch an Widerstandskraft verliert.

BeispieleBearbeiten

Im Zweiten Weltkrieg setzten die Engländer u. a. einzelne Bomber ein. Diese überflogen zahlreiche Dörfer und Städte und warfen ohne militärischen Sinn und Zweck Bomben ab. Ziel war es, die Bevölkerung durch die häufigen Luftalarme zu demoralisieren.