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Daryl Atkins

US-amerikanischer Entführer, Räuber und Erpresser
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Daryl Renard Atkins (* 1978)[1] ist ein US-amerikanischer Mörder, Entführer, Räuber und Erpresser.

Atkins hatte 1998 einen Intelligenzquotienten von 59 und war damit nach den Gesetzen des US-Bundesstaats Virginias, wo sein Verfahren geführt wurde, geistig behindert.

Atkins hatte zusammen mit einem Komplizen einen Mann entführt, ausgeraubt und dann getötet. Dafür wurde er zum Tode durch die Giftspritze verurteilt. Daraufhin klagte er beim Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, dass geistig Behinderte nach dem 8. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten nicht hingerichtet werden dürften. Das Gericht gab ihm recht (siehe Atkins v. Virginia).

Allerdings hatte sich sein IQ während der Verhandlung durch den Umgang mit den Anwälten auf 76 erhöht. Das Gericht hatte nicht berücksichtigt, dass der IQ von unter 70 darüber steigen könnte und somit auch nicht entschieden, ob geistige Behinderung zum Tatzeitpunkt oder zum Verhandlungszeitpunkt vor Hinrichtung schützt.

Im August entschied ein Gericht in Yorktown, dass Atkins nicht geistig behindert sei und somit hingerichtet werden dürfte.[2] Seine für den 2. Dezember 2005 angesetzte Hinrichtung wurde allerdings ausgesetzt.[3] Im Januar 2008 wurde die Strafe aufgrund einer inzwischen bekanntgewordenen Verfälschung der Zeugenaussage des Mitangeklagten durch die Staatsanwälte in lebenslange Haft umgewandelt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 21. Februar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.internationaljusticeproject.org
  2. Meldung im Hamburger Abendblatt
  3. Artikel in der Washington Post