Die deutsche Düngemittelverordnung vom 16. Dezember 2008 (aktualisiert 2012) regelt die Zulassung und Kennzeichnung von Düngemitteln. Die Typenliste als wesentlicher Bestandteil der Düngemittelverordnung gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Mineralische Einnährstoffdünger:
  • Mineralische Mehrnährstoffdünger:
    • NPK-Dünger,
    • NP-Dünger,
    • NK-Dünger,
    • PK-Dünger.
  • Organische und organisch-mineralische Düngemittel:
    • Ohne Verwendung von Sekundärrohstoffen,
    • unter Verwendung von Sekundärrohstoffen.
  • Düngemittel mit Spurennährstoffen
Basisdaten
Titel: Verordnung über das Inverkehrbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln
Kurztitel: Düngemittelverordnung
Abkürzung: DüMV
Art: Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Erlassen aufgrund von: §§ 5, 7–9, 15 DüngeG
Rechtsmaterie: Wirtschaftsverwaltungsrecht,
Agrarrecht
Fundstellennachweis: 7820-15-2
Ursprüngliche Fassung vom: 9. Juli 1991
(BGBl. I S. 1450)
Inkrafttreten am: 20. Juli 1991
Letzte Neufassung vom: 5. Dezember 2012
(BGBl. I S. 2482)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
14. Dezember 2012
Letzte Änderung durch: Art. 1 VO vom 2. Oktober 2019
(BGBl. I S. 1414)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
10. Oktober 2019
(Art. 2 VO vom 2. Oktober 2019)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  • Text der Düngemittelverordnung
  • Heinrich Beltz: Neue Düngemittelverordnung: das Aus für Depotdünger? In: taspo.de. 12. Juli 2019, abgerufen am 13. Juli 2019: „Die Umhüllungen aller Produkte, die eine mittlere oder lange Wirkungsdauer besitzen, bestehen aus Polymeren, also „Plastik“. Um sicherzustellen, dass sich keine Polymere im Boden anreichern, fordert die neue Düngemittelverordnung (EU-DüMV), dass sich die Hüllen der Dünger innerhalb von 48 Monaten zu 90 Prozent abbauen – Art. 42“
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