Cory Spinks

US-amerikanischer Boxer
Cory Spinks Boxer
Cory Spinks 2.jpg
Daten
Geburtsname Cory Calvin Spinks
Geburtstag 20. Februar 1978
Geburtsort St. Louis
Nationalität US-Amerikanisch
Kampfname(n) Next Generation
Gewichtsklasse Halbmittelgewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,77 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 47
Siege 39
K.-o.-Siege 11
Niederlagen 8

Cory Spinks (* 20. Februar 1978 in St. Louis) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Boxer.

LebenBearbeiten

Cory Spinks ist eines von drei Kindern aus der Ehe des Profiboxers und Olympiasiegers Leon Spinks[1] und seiner Frau Brenda Glur Spinks. Sein Bruder Darrell Spinks war von 1995 bis 2000 ebenfalls Profiboxer. Sein Bruder Leon Calvin Spinks wurde 1990 in St. Louis erschossen.[2] Cory Spinks wurde fünf Tage nach dem Sensationssieg seines Vaters über den Schwergewichtsweltmeister Muhammad Ali geboren.

Sein Onkel ist der ehemalige Profiboxer und Olympiasieger Michael Spinks.

AmateurBearbeiten

Spinks hatte eine erfolgreiche Amateurkarriere, er gewann unter anderem 1997 das renommierte nationale Golden-Gloves-Turnier und erreichte eine Bilanz von (78-3).

ProfiBearbeiten

Er bestritt im November 1997 sein erfolgreiches Profidebüt im Halbweltergewicht. Schon 1998 musste er aber gegen den Mexikaner Antonio Díaz seine erste Niederlage hinnehmen.

WeltergewichtBearbeiten

Nach diesem Rückschlag wechselte er in das Weltergewicht, gewann dort seine nächsten sechzehn Kämpfe und bekam so am 13. April 2004 die Möglichkeit, in Italien gegen Michele Piccirillo um den vakanten IBF-Titel zu boxen. Er verlor zwar umstritten nach Punkten, siegte aber im Rückkampf am 22. März 2003 und sicherte sich somit den Titel der IBF.

Anschließend trat Spinks zu einem Kampf mit Ricardo Mayorga, dem Titelträger der WBA und WBC, an. Er ging als Außenseiter in diesen Kampf, konnte sich aber letztlich nach Punkten durchsetzen und wurde durch diese Titelvereinigung zum unumstrittenen Weltergewichtsweltmeister. Den Erfolg verdankte er nicht zuletzt allerdings zwei Punktabzügen für Mayorga, ohne die der Kampf unentschieden geendet hätte.

Die Titel verteidigte er dann gegen Zab Judah und den früheren langjährigen Leichtgewichtsweltmeister der WBC Miguel Ángel González. Am 5. Februar 2005 traf er bei seiner nächsten Titelverteidigung in seiner Heimatstadt St. Louis vor 22.000 Zuschauern erneut auf Judah. Spinks verlor diese Begegnung und damit seine Titel durch technischen K. o. in der neunten Runde.

HalbmittelgewichtBearbeiten

Anschließend blieb er für mehr als ein Jahr inaktiv und kehrte erst am 8. Juli 2006 als Halbmittelgewichtler in den Ring zurück. Sein Gegner war der IBF-Weltmeister im Halbmittelgewicht Roman Karmasin. Spinks siegte knapp nach Punkten.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leon Spinks ist tot. In: spiegel.de. Der Spiegel GmbH & Co. KG, 7. Februar 2021, abgerufen am 7. Februar 2021.
  2. Leon Spinks's Son Is Fatally Shot. In: nytimes.com. 23. Juli 1990, abgerufen am 7. Februar 2021.
VorgängerAmtNachfolger
Michele PiccirilloBoxweltmeister im Weltergewicht (IBF)
22. März 2003 – 5. Februar 2005
Zab Judah
Jose Antonio RiveraBoxweltmeister im Weltergewicht (WBA)
13. Dezember 2003 – 5. Februar 2005
Zab Judah
Ricardo MayorgaBoxweltmeister im Weltergewicht (WBC)
13. Dezember 2003 – 5. Februar 2005
Zab Judah
Roman KarmazinBoxweltmeister im Superweltergewicht (IBF)
8. Juli 2006 – 27. März 2008
Verno Phillips
Verno PhillipsBoxweltmeister im Superweltergewicht (IBF)
24. April 2009 – 7. August 2010
Cornelius Bundrage