Hauptmenü öffnen

Collective Soul

US-amerikanische Rockband
Collective Soul

Collective Soul ist eine US-amerikanische Rockband. Die fünfköpfige Gruppe um die Roland-Brüder stammt aus Stockbridge, Georgia.

BandgeschichteBearbeiten

Ihren Durchbruch hatte die Band 1994 mit dem Song Shine. In den USA wurde er mit einer Goldenen Schallplatte für über 500.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet,[1] und auch in Europa und Australien war er ein kleinerer Hit.

Abgesehen davon beschränkte sich der Erfolg von Collective Soul aber auf Nordamerika. Das Debütalbum Hints, Allegations and Things Left Unsaid erreichte in den USA Doppel-Platin, das ein Jahr später veröffentlichte Album Collective Soul sogar Dreifach-Platin.[1] Bis zum Ende der 90er hatten sie zwei weitere Platinalben, ein Goldalbum und mehrere Hits in den Singlecharts. Die musikalische Bandbreite der Band umfasst ruhige Rockballaden bis hin zu radiotauglichem Grunge.

Anfang der 2000er wurden Blender und ein Best-of-Album veröffentlicht, die beide eher enttäuschten und danach lief ihr Vertrag mit ihrem Label Atlantic aus. Es folgte eine längere Pause, bis sie nach dem Wechsel des zweiten Gitarristen 2004 ein eigenes Label gründeten. Weitere Veröffentlichungen folgten, die aber nur die hinteren Ränge der Albumcharts erreichten. Erst 2009 fanden sie für ihr achtes Studioalbum mit Roadrunner Records wieder ein größeres Label. Mit dem Album, das wie schon ihr zweites Album den Namen Collective Soul trägt, aber wegen des auf dem Cover abgebildeten Hasens auch mit Rabbit bezeichnet wird, gelang ihnen die Rückkehr in die Top 40.[2]

BandmitgliederBearbeiten

  • Ed Roland (* 3. August 1963), Sänger
  • Dean Roland (* 10. Oktober 1971), Gitarrist
  • Joel Kosche (* 20. September 1969), Gitarrist
  • Will Turpin (* 8. Februar 1971), Bassist
  • Ryan Hoyle (* 10. März 1978), Schlagzeuger

Ehemalige

  • Ross Childress (* 8. September 1971), Gitarrist
  • Shane Evans (* 26. April 1971), Schlagzeuger

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Charts[3][4] Anmerkungen
Vereinigte Staaten  US
1993 Hints Allegations and Things Left Unsaid
15
 Doppelplatin

(40 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juni 1993
1995 Collective Soul
23
 Dreifachplatin

(76 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. März 1995
1997 Disciplined Breakdown
16
 Platin

(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 1997
1999 Dosage
21
 Platin

(35 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Februar 1999
2000 Blender
22
 Gold

(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2000
2004 Youth
66
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. November 2004
2009 Rabbit / Collective Soul
24
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. August 2009
2015 See What You Started by Continuing
25
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2015

Weitere AlbenBearbeiten

Jahr Titel Charts[3] Anmerkungen
Vereinigte Staaten  US
2001 Seven Year Itch
50
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. September 2001
(Kompilation)
2005 From the Ground Up
129
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Mai 2005
(EP)
2006 Home: A Live Concert
183
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2006
(Livealbum)

Weitere Veröffentlichungen

  • 2007: Afterwords
  • 2017: Collective Soul: Live

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Osterreich  AT Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1993 Shine
Hints Allegations and Things Left Unsaid
25
(5 Wo.)
80
(2 Wo.)
11
 Gold

(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1993
1995 December
Collective Soul
300! 300! 20
(39 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1995
The World I Know
Collective Soul
300! 300! 19
(34 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1995
1997 Precious Declaration
Disciplined Breakdown
300! 300! 65
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1997
Listen
Disciplined Breakdown
300! 300! 72
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1997
1999 Run
Dosage
300! 300! 76
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1999
Heavy
Dosage
300! 300! 73
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1999

Weitere Singles

  • 1994: Breathe
  • 1994: Wasting Time
  • 1995: Gel
  • 1995: Smashing Young Man
  • 1996: Where the River Flows
  • 1997: Blame
  • 1998: She Said
  • 1999: Needs
  • 1999: No More, No Less
  • 1999: Tremble for My Beloved
  • 2000: Why, Pt. 2
  • 2001: Vent
  • 2001: Perfect Day (feat. Elton John)
  • 2001: Next Homecoming
  • 2004: Counting the Days
  • 2005: Better Now
  • 2005: How Do You Love?
  • 2007: Hollywood
  • 2008: All That I Know
  • 2009: Staring Down
  • 2009: Welcome All Again
  • 2010: You
  • 2010: Tremble for My Beloved
  • 2015: This
  • 2015: AYTA
  • 2015: Hurricane
  • 2015: Contagious
  • 2019: Right As Rain[5]

QuellenBearbeiten

  1. a b .RIAA-Datenbank Gold-/Platin-Auszeichnungen (Suche: Artist - Collective Soul)
  2. US-Charthistorie
  3. a b c Chartquellen: AT UK US
  4. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US
  5. New album ‘Blood’ out June 21. Listen to “Right As Rain” now. In: www.collectivesoul.com. 25. April 2019, abgerufen am 26. April 2019 (englisch).

WeblinksBearbeiten