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Cocido de garbanzos

Cocido [ko'θiðo] (span. „gekocht“) ist allgemein der spanische Begriff für Eintopf. Der entsprechende portugiesische Begriff ist cozido [kuˈzidu].

Der bekannteste spanische Eintopf ist der cocido de garbanzos, deutsch „Kichererbsen-Eintopf“. Neben Kichererbsen enthält ein cocido de garbanzos in der Regel Fleisch, Gemüse (z. B. Möhren, Kohl, oder Kartoffeln), Paprikawurst (Chorizo) und Blutwurst (Morcilla). Andere, seltenere Varianten des Kichererbsen-Eintopfes werden mit Muscheln oder Stockfisch zubereitet. Aus dem Kochsud der Kichererbsen wird eine Suppe zubereitet, die Sopa de Cocido.

Weitere bekannte Gerichte mit dem Namen Cocido sind der Cocido madrileño, ein Kichererbsen-Eintopf aus Madrid und der Cocido Gallego, ebenfalls ein Kichererbsen-Eintopf, aus der Region Galicien. Der Cocido Montañés aus der Region Kantabrien dagegen wird statt aus Kichererbsen aus weißen Bohnen und Kohl zubereitet. Es gibt unzählige Eintopfvarianten in Spanien. Der jahrhundertelang bekannteste spanische Eintopf heißt jedoch nicht Cocido, sondern Olla podrida. Auf der Azoreninsel São Miguel wird der Cozido das Furnas, der unter anderem aus verschiedenen Fleischsorten, Würstchen, Karotten, Kohl, Kartoffeln und Yams besteht, in schwefelhaltigen Thermalquellen oder in einem Loch in heißem Vulkanboden stundenlang gekocht.[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Cocido – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Urlaubsheld.de: Cozido das Furnas: Ein Schmortopf aus dem Vulkan. Abgerufen am 22. Juli 2019.