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Christoph Marx (* 4. August 1957 in Landau in der Pfalz) ist ein deutscher Historiker.

Christoph Marx studierte Geschichte und Musikwissenschaft in Freiburg und Grahamstown (Südafrika). Im Jahre 1987 promovierte Marx in Freiburg bei Ernst Schulin, 1996 folgte die Habilitation ebenfalls in Freiburg bei Wolfgang Reinhard, seit April 2002 ist Marx Professor für Außereuropäische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.

Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die Geschichte der Apartheid in Südafrika, vergleichende Geschichte der kolonialen Frontier, Geschichte der indischen Diaspora, vergleichende Kolonialgeschichte Afrikas, Nordamerikas und der Karibik, Geschichte Simbabwes und koloniale und nationale Geschichtsmythen in Afrika.

Publikationen (Auswahl)Bearbeiten

  • Mugabe. Ein afrikanischer Tyrann, München 2017 (= Diktatoren des 20. Jahrhunderts), ISBN 978-3-406-71346-0.
  • Südafrika. Geschichte und Gegenwart, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-17-021146-9.
  • Oxwagon Sentinel. Radical Afrikaner Nationalism and the History of the Ossewa Brandwag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8258-9797-0; 978-1-86888-453-7; 978-3-8258-9797-4.
  • Pelze, Gold und Weihwasser. Handel und Mission in Afrika und Amerika, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-89678-334-9.
  • (Hrsg.): Bilder nach dem Sturm. Wahrheitskommissionen und historische Identitätsstiftung zwischen Staat und Zivilgesellschaft, Münster 2007 (= Periplus-Studien, 12), ISBN 978-3-8258-0767-2.
  • Geschichte Afrikas – Von 1800 bis zur Gegenwart, Paderborn/München/Wien/Zürich 2004, ISBN 3-506-71748-0.
  • Im Zeichen des Ochsenwagens. Der radikale Afrikaaner-Nationalismus in Südafrika und die Geschichte der Ossewabrandwag, Münster/Hamburg 1998 (= Studien zur Afrikanischen Geschichte, 22), ISBN 3-8258-3907-9.
  • Völker ohne Schrift und Geschichte – Zur historischen Erfassung des vorkolonialen Schwarzafrika in der deutschen Forschung des 19. und frühen 20.Jahrhunderts, Stuttgart 1988 (= Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte, 43), ISBN 3-515-05173-2.

WeblinksBearbeiten