Carlo Huber

deutscher Philosoph und Jesuit

Carlo Huber (* 16. März 1931; † 23. Februar 2007 in München) war ein deutscher Philosoph und Jesuit.

Er lehrte Philosophie an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Dort besaß er einen Lehrstuhl für Logik und Sprache. Sein Hauptforschungsgebiet war die christliche Philosophie und die Sprachphilosophie insbesondere der christlichen Sprache. Der Münsteraner Theologe und Philosoph Klaus Müller wurde bei ihm zum Dr. phil. promoviert. Unter der Leitung Hubers entstand auch die auf Deutsch geschriebene Dissertation des polnischen Philosophen Adam Zak.[1] Huber stand als Priester in engem Kontakt mit italienischen Pfadfinder-Gruppen.[2]

WerkeBearbeiten

  • Critica del sapere, Publisher & Imprint: Pontificia Univ. Gregoriana, Roma, 2001
  • Speaking of God, Council for Research in Values-Publisher, 2000
  • "E questo tutti chiamano 'Dio'", analisi del linguaggio cristiano, 1993
  • Anamnesis bei Plato, Pullacher philosophische Forschungen; Bd. 6, Hüber-Verlag, München, 1964

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Philosophisches Jahrbuch 96 (1989) 436.
  2. Gaetano Taverna: Nachruf auf Carlo Huber

WeblinksBearbeiten