Carl Kolb

deutscher Übersetzer

Carl Kolb (* 1823; † 1889) war ein deutscher Übersetzer von literarischen Werken aus dem Englischen ins Deutsche.[1] Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Übersetzungen von Werken von Charles Dickens und James Fenimore Cooper[1] sowie der Autobiografie von John Stuart Mill.[2] Seine Übersetzungen werden bis heute noch für Druckausgaben verwendet oder zugrunde gelegt.[2]

Übersetzungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Charles Dickens: Sämtliche Werke, 24 Bände. Adolph Krabbe, Stuttgart 1841–1844.
  • James Fenimore Cooper: Der Spion. Eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1841.
  • James Fenimore Cooper: Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1841.
  • James Fenimore Cooper: Die Ansiedler an den Quellen des Susquhanna. Eine Zeitgeschichte. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1842.
  • James Fenimore Cooper: Lucy Hardinge, oder Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1845.
  • James Fenimore Cooper: Die Heidenmauer. Eine Rheinsage. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1845.
  • James Fenimore Cooper: Die Heimkehr, oder die Verfolgung Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1845.
  • James Fenimore Cooper: Eva Effingham oder die Heimath eine Fortsetzung „der Heimkehr“. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1846.
  • James Fenimore Cooper: Ravensnest, oder die Rothhäute. Eine Erzählung. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1847.
  • James Fenimore Cooper: Mark's Riff oder der Krater. Eine Erzählung. Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1847.
  • Carl Kolb (Hrsg.): John Stuart Mills Selbstbiographie. Meyer & Zeller, Stuttgart 1874.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Carl Kolb, auf der Website Kritikatur.
  2. a b Jean-Claude Wolf: Editorische Bemerkung. In: John Stuart Mill: Autobiographie, herausgegeben von Jean-Claude Wolf, Meiner Verlag, Hamburg 2011, S. XXIX.