Burgunder Tapeten

Als Burgunder Tapeten werden neun große Wandteppiche bezeichnet, die als Beute von Schweizern (Burgunderkriege) dem Herzog Karl dem Kühnen von Burgund abgenommen wurden. Für die damalige Zeit kann man diese als sehr luxuriöse Wandteppiche einstufen. Sie werden im Bernischen Historischen Museum aufbewahrt.[1] Die Eigentumsverhältnisse sind so geregelt: Ein Teil gehört den Bürgern, ein anderer Teil der Stadt.

LiteraturBearbeiten

  • Max Heiden: Handwörterbuch der Textilkunde aller Zeiten und Völker. BoD-Books on Demand, 2012, ISBN 978-3-84601-109-6, S. 104.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jakob Stammler: Die Burgunder Tapeten im historischen Museum zu Bern. Bern 1882.